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FOBI-Kalender

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02.05.2024 - 03.05.2024
9.00-17.00
2024-10PDF
ABSAGE: Ernährungsstörungen vom Säuglings- bis Kindesalter - Kindliche Dysphagie - Fütterstörungen - orofaziale Störungen
ReferentIn: Silke Winkler


Nach ihrer Ausbildung zur Logopädin von 1993 bis 1996 war Silke Winkler kurzzeitig in einer logopädischen Praxis tätig, bevor sie 1996 eine Stelle als Dozentin für Aphasie und Stimme an der Logopädenlehranstalt in Erfurt annahm. Von 1997 bis zu ihrem Wechsel an die staatlich anerkannte Schule für Logopädie in Chemnitz arbeitete sie in Erfurt als leitende Lehrlogopädin. Seit 1998 war sie als Lehrlogopädin in Chemnitz in den Fächern Aphasiologie, Aphasie, Dysarthrie und Dysphagie tätig. Von 2001 bis 2017 unterrichtete Silke Winkler an der Hochschule Fresenius in Idstein u.a. Dysphagie und Dysarthrie bei Kindern und studierte dort von 2005 bis 2007 berufsbegleitend im Bachelorstudiengang Logopädie mit dem Wahlpflichtbereich Lehrlogopädie. Sie engagiert sich seit 2007 im dbl in der Bundesbildungskommission und ist seit 2014 Mitglied im Bundesvorstand des dbl. Seit 2011 ist Silke Winkler vorwiegend klinisch-praktisch tätig in der Behandlung von Kindern mit Dysphagie. Gemeinsam mit Nicole Hübl veröffentlichte sie 2013 u.a. den Ratgeber „Ernährung im Säuglings- und Kindesalter“.  
ABSAGE aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl
Im Seminar soll eine Abgrenzung von Saug- und Trinkproblemen, orofazialen Störungen, Fütterstörungen und kindlicher Dysphagie vorgenommen werden. Jedes einzelne Störungsbild ist vielschichtig und wird für sich präsentiert. Auch soll thematisiert werden, inwieweit sich die Störungsbilder gegenseitig beeinflussen können.
Im praktischen Teil des Workshops erfolgen Falldarstellungen, anhand derer die Diagnostik und nachfolgende Intervention diskutiert werden soll. Abgerundet wird die Therapie durch praktische Übungen. Des Weiteren wird ausgeführt, ob eine Fütterinteraktionsstörung in der logopädischen Praxis erfolgreich behandelt werden kann und in welchen Fällen diese an Psychotherapeuten überwiesen werden sollte.





ONLINE 14 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €245,-
Ihr Preis: €330,-

Einheiten
22 EH á 45 Min.

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17.05.2024 - 17.05.2024
8:30 - 12 Uhr
2024-05 DPDF
KFO und MFT kauen gemeinsam
ReferentIn: Dr. Andrea Freudenberg


Dr. med. Andrea Freudenberg schloss 1992 das Studium der
Zahnheilkunde an der Universität Witten/Herdecke ab und
promovierte dort 1994. Ihre anschließende Weiterbildung absolvierte
sie an der Medizinischen Hochschule in Hannover und der
Weiterbildungspraxis Dr. Jung in Herne. 1998 schloss sie diese mit der
kieferorthopädischen Facharztprüfung ab. Nach Tätigkeit in
verschiedenen KFO-Praxen gründete sie 2005 das Fachzentrum für
Kieferorthopädie Dr. Freudenberg & Kollegen in Weinheim. 2015
folgte die Erweiterung um einen eigenen Frühbehandlungsbereich, in
dem ausschließlich interdisziplinär d.h. v.a. kieferorthopädisch und
myofunktionell behandelt wird. 2019 erfolgte die Gründung der
mykie®akademie mit dem Ziel, das Wissen um die myofunktionelle
Kieferorthopädie weiter zu geben.
Die Veränderungen der letzten Jahrzehnte weg von kauintensiver Nahrung hin zu Quetschies und Co. bleibt für das orofaziale System nicht ohne Folgen. Dabei muss Kauen genauso erlernt werden wie Laufen. Welche Folgen hat zu wenig Kauen oder einseitiges Kauen auf die Gebissentwicklung? In diesem Webinar soll die Wichtigkeit des richtigen und beidseitigen Kauens für die Gebiss- und Funktionsentwicklung vermittelt werden.


online


ONLINE 14 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €60,-
Ihr Preis: €100,-

Einheiten
4 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
31.05.2024 - 01.06.2024
Fr: 9.00-18.00 Uhr, Sa: 9:00-14.30 Uhr
2024-11PDF
SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren
ReferentIn: Steffi Kuhrt


Steffi Kuhrt, Jahrgang 1980, hat nach dem Studium der Germanistik und Pädagogik 2002 ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin in Leipzig begonnen und 2005 erfolgreich beendet. Von 2005-2010 arbeitete sie als angestellte Logopädin in einer Praxis nahe Karlsruhe. Von 2010 bis 2015 war sie selbständig mit der Praxis mundwerk in Bruchsal, in der der Schwerpunkt auf der Arbeit mit kieferorthopädischen Patienten lag. Danach arbeitete sie als freie Logopädin in Baden-Baden, Bruchsal und Weingarten. Seit Januar 2020 betreibt Frau Kuhrt wieder ihre eigene logopädische Praxis zwischen Karlsruhe und Bruchsal ebenfalls mit dem Schwerpunkt Orofaziale Dysfunktionen bei Patienten in kieferorthopädischer und/oder kieferchirurgischer Behandlung. Sie arbeitet außerdem als beratende Logopädin in der Abteilung für Kieferorthopädie in der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg. Seit 2016 konnte Frau Kuhrt ihr aus der praktischen Arbeit heraus entwickeltes Therapiekonzept „SZET – Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren" in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien vorstellen. In Zusammenarbeit mit Dr. Darius Moghtader gibt sie regelmäßig Fortbildungen zum Thema kurzes Zungenband, das in der Praxis zunehmend und zu Recht mehr Aufmerksamkeit gewinnt.

SZET ist das Therapiekonzept zur Behandlung Orofazialer Dysfunktion (OFD) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert. Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen – die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken. Genau deshalb wird ausschließlich daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet. Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten. 
Die bei vielen Therapeutinnen und Therapeuten unbeliebten Mundmotorikübungen (ohne oder mit Hilfsmitteln wie Spatel, Ringchen, Kauschläuchen oder Therapiesaugern) entfallen, da Ihre Patienten diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.

Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und ausprobiert, wie Sie mit Ihren Patienten in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können. Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Natürlich lernen Sie auch, wie Sie Ihre Patienten beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen können.
Außerdem wird ein stark gestrafftes diagnostisches Vorgehen besprochen und der theoretische Hintergrund mundmotorischer Übungen und deren Aussagekraft und Sinnhaftigkeit für die Diagnostik und Therapie der OFD diskutiert. Die Bedeutung des zu kurzen Zungenbands wird ebenfalls eingehender beleuchtet.
Nach dem Seminar erhalten die Teilnehmer auf Wunsch Zugang zum umfangreichen, stetig erweitertenBonusmaterial auf der Webseite www.szet-konzept.de und dürfen sich jederzeit mit Fragen zum Konzept oder zu ihren Patienten an mich wenden. 

Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.

Inhalte:               
 - Symptomkomplex Orofaziale Dysfunktion
- physiologische und pathologische Zungenruhelage
- physiologischer und pathologischer Schluckvorgang
- Was sind Habits und wann treten sie auf?
- Gebissklassifikation und kieferorthopädische Apparaturen
- Das zu kurze Zungenband 
- Anamnese und Diagnostik der Orofazialen Dysfunktion 
- Orofaziale Funktionstherapie der Zungenruhelage und des Schluckens 
- konsequenter Abbau von Habits
- Transfer der physiologischen Funktionen in den Alltag     
            

 

Seminarhaus auf der Gugl
Auf der Gugl 3
4021 Linz
19 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 7
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €325,-
Ihr Preis: €485,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

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08.06.2024 - 08.06.2024
9 - 17 Uhr
2024-12PDF
Orofaziale Therapie bei Säuglingen und Kleinkindern
ReferentIn: Lina Mazzoni


Lina Mazzoni hat 2013 ihren Bachelor in Logopädie gemacht und arbeitete seitdem in unterschiedlichen logopädischen Praxen mit dem Schwerpunkt Pädiatrie. Im Verlauf spezialisierte sie sich auf Saug-, Schluck-, Fütter- und Ernährungsstörungen bei Babys und Kindern. In diesem Zusammenhang bildete sie sich weiter im Bereich der Stillberatung und legte 2020 erfolgreich das IBCLC Examen ab. Seitdem hat Lina zwischenzeitlich auf einer Wochenbettstation in einem Hamburger Krankenhaus gearbeitet und ist seit März 2019 in Teilzeit und seit Oktober 2021 in Vollzeit freiberuflich tätig. Hier begleitet und berät sie Familien rund um die frühkindliche Ernährung, angefangen beim Stillen bis hin zu Familienkost und logopädisch bietet sie Diagnostik und Therapie bei orofazialen, Schluck- oder anderweitigen Ernährungsstörungen, wie ARFID an. Des Weiteren unterrichtet Lina als Honorardozentin zu diesen Themen oder bietet individuelle In-House-Schulungen an.

Das Thema orofaziale Auffälligkeiten bei Säuglingen und Kleinkindern rückt immer mehr in den Fokus und doch fehlt häufig das Hintergrundwissen ob, wann und wie eine logopädische Therapie in diesem Alter ablaufen kann. 
In den ersten Monaten und Jahren wird ein Grundstein für die orofaziale Entwicklung gelegt. Angefangen bei der Form der Nahrungsaufnahme bis hin zu Schwierigkeiten, durch zum Beispiel orale Restriktionen, kann dies Einflüsse auf die Ausbildung der Kieferstrukturen oder das Schlucken haben. Deswegen können eine logopädische Beratung und Intervention auch schon so früh sinnvoll sein, um den weiteren Verlauf positiv zu beeinflussen oder die physiologische Nahrungsaufnahme zu ermöglichen. Diese Fortbildung soll Grundlagen mitgeben, um orofaziale Auffälligkeiten zu erkennen und einordnen zu können, mit dem Blick darauf, wie das ganze als System zusammenhängt und sich gegenseitig beeinflusst. Es werden Therapieansätze besprochen und wie diese auch ohne die aktive Teilhabe bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt werden können. 


online


ONLINE ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €80,-
Ihr Preis: €120,-

Einheiten
9 EH á 45 Min.

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14.06.2024 - 15.06.2024
Fr 9.00-18.00 Sa 9.00-16.15
2024-13PDF
Einführung in das Konzept k-o-s-t und orofaziales System
ReferentIn: Susanne Codoni


Dr.h.c.Susanne Codoni
diplomierte Sonderschullehrerin, Diplom Logopädin EDK, zertifizierte
MFTherapeutin und Ausbildnerin in MFT, Craniosacraltherapeutin, NLP-
Trainerin, MCFKSc. Sie entwickelte das System der körperorientierten
Sprachtherapie (k-o-s-t®) in Verbindung mit dem Basler Lällekonzept der
MFT, ist wesentlich an der Entstehung des Weiterbildungsstudiengangs
Master in Cranio Facial Kinetic Science (MCFKSc) beteiligt und bis März 2020 Co-Studienleitern.
2011 wurde ihr die Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der Universität Basel verliehen.
Kleine Privatpraxis mit interdisziplinärer Ausrichtung, Unterrichtstätigkeit u.a. im MCFKSc.
Miterfinderin und Gründungsmitglied und der CODONIS AG , Herstellung und Entwicklung
medizinischer Hilfsmittel. Fachbuch: Funktionsorientierte Sprachtherapie (Hrsg Codoni et al),
diverse Fachartikel siehe www.scodoni.ch
Sprechstörungen erweisen sich oft als Spitze eines Eisberges und sind vielfach vergesellschaftet mit funktionellen Dysbalancen, die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit hemmenden,
einschränkenden Faktoren. Die Vernetzung mit den Gesamtkörperfunktionen wird vielfach
unterschätzt. Im Zentrum stehen Zunge, Mund, Motorik, Haltung, Mundhöhle, Zähne, damit
verbundene Sinnesfunktionen und Wahrnehmungssysteme - intime Zonen beim jungen und
älteren Menschen. Dahinter stehen - altersunabhängig - Menschen mit ihren Persönlichkeiten,
ihren Empfindlichkeiten und Ängsten, ihren Stärken und Schwächen, ihren Bedürfnissen und
ihrer Identität. Im Fokus stehen die anatomisch-physiologischen und funktionellen Zusammenhänge der medizinischen und therapeutischen Partnerdisziplinen, die sich zusammen
mit dem weiten Feld der Logopädie rund um das orofaziale System gruppieren.
Das Konzept k-o-s-t nimmt als Basistherapie eine Scharnierfunktion zwischen Schulmedizin,
Komplementärmedizin und pädagogisch-therapeutischen Maßnahmen ein und schlägt die
Brücke zur logopädischen Therapie. k-o-s-t wirkt auf das gesamte Körpersystem, ist den Kurzzeitinterventionen zuzuordnen und eignet sich auch als Therapie vor oder während der logopädischen Behandlung derjenigen Sprach-, Sprech-, Stimm- und Redefluss-Störungen,
die eine Körperstabilisierung und/oder -aufrichtung erfordern.
Der Kern des Konzeptes besteht aus vier Säulen:
•Beobachtung
•multidisziplinäre Diagnostik
•Kommunikation
•Stimulation.
In diese eingebettet sind Themenkreise, die in der therapeutischen Berufswelt aktuell thematisiert und diskutiert werden, nämlich: • Ethik, Werte, Menschenbild
• der Stellenwert der Schulmedizin mit Form und Funktion
• Elternarbeit (Information, Partizipation)
•der Bedeutung der nonverbalen und verbalen Kommunikation • Ökonomie, Effizienz, Qualitätsüberprüfung, Patientenzufriedenheit und Evidenz
In die Theorie und Praxis dieses Seminars fließen praktische Anwendungen und die Anwendung von Hilfsmitteln (Ballovent und Lippen-Wangen-Zungentrainer).

Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und Frotteetuch mitbringen.
Eigene Fälle können vorgestellt werden (Bild, Video, live), müssen jedoch im Vorfeld mit der
Dozentin koordiniert und abgesprochen werden.
Seminarhaus auf der Gugl
Auf der Gugl 3
4021 Linz
6 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 9
Maximum: 14

Kosten
Mitglieder: €375,-
Ihr Preis: €535,-

Einheiten
18 EH á 45 Min.

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14.06.2024 - 14.06.2024
09:00-17:00 Uhr mit Verpflegung
2024-14PDF
Stimmtherapie mit Einsatz der SOVTE (Semi Occluded Vocal Tract Excercises)
ReferentIn: Michael Helbing


Michael Helbing ist Experte im Bereich Atempädagogik, Stimmtherapie, Sprecherziehung, Schlucktherapie, palliative Begleitung, Kommunikation und Stimmbildung. Neben dem Coaching von Berufssprechern unterrichtet Herr Helbing Gesang und Stimmbildung für Laien und Fortgeschrittene.

Von 2014 bis 2017 war er Mitarbeiter und kommissarische Leitung der logopädischen Abteilung der Neurologie des Nordstadtklinikums Hannover.  Bis Juli 2020 unterrichtete er an der CJD Schule Schlaffhorst-Andersen die Fächer Sprechen Anleitung (Stimmtherapie, Therapie der Dysarthrie, der Rhinophonie, der Sprechapraxie und der Dysphagie), Laryngektomie/Stimmtherapie nach Teilresektionen, Atemtherapie und das künstlerische Fach Atem- und Sprechschulung.

Herr Helbing ist bundesweit und im europäischen Ausland als Trainer und Ausbilder im Bereich Atem- und Stimmtherapie, Stimmbildung, palliative Begleitung, neurologische Therapie und Sprecherziehung in renommierten Fachkliniken und Fortbildungsinstituten tätig. Als Berufssprecher und Sänger wirkt er bei Lesungen, Konzerten und Sprechproduktionen mit. Weiterhin ist er Tagungsleitung der Bad Nenndorfer Therapietage.

2015 gründete Herr Helbing das Stimmkontor Hannover und machte seine Leidenschaft zu unterrichten und Kunst auszuüben zu seinem Beruf. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Unterstützung von Menschen mit chronischer Erkrankung und Behinderung. Jedes Jahr finden ehrenamtliche Konzerte und Veranstaltungen statt welche es ermöglichen auch mit wenig Einkommen in den Genuss von Kunst zu kommen. Seit 2021 ist im Stimmkontor Hannover auch eine logopädische Praxis angegliedert.

Gut bei Stimme mit SOVTE?!
Der Einsatz der Übungen mit teilweise verschlossenem Vokaltrakt in der Stimmtherapie
 
In diesem Kurs erlernen Sie praktisch die SOVTE (semi occluded vocal tract exercises / Übungen mit teilweise verschlossenem Vokaltrakt) in der Stimm- und Sprechtherapie einzusetzen. In zahlreichen Einzel- und Gruppensituationen erwerben Sie verschiedene Fähigkeiten die Arbeit an der Sing- und Sprechstimme zu optimieren. 
 
Wir diskutieren über den sinnvollen Einsatz der Übungen, den aktuellen wissenschaftlichen Stand und mögliche Transferleistungen. Erleben Sie einen Tag intensiver stimmlicher Arbeit mit wissenschaftlichen Hintergrund.
 
  • SOVTE - Wirkungen und wissenschaftliche Hintergründe
  • Von Glasröhren, Papierstückchen und Strohhalmen - ein voller Methodenkoffer für die Stimmtherapie
  • LAX VOX (C), Straw Phonation, Voicepipe und Co - Wirkt das wirklich?
  • Der Einsatz des therapeutischen Tönes für die Regeneration der Stimmfunktion
  • Arbeit an Artikulation, Resonanz und Tragfähigkeit
  • Arbeit an Stimmschluss und pharyngealer Weite
  • Transferleistungen mit SOVTE
  • Transfer der erworbenen Inhalte auf Text- und Spontansprache

Stadtoase Kolping
Gesellenhausstraße 5
4020 Linz
1 freier Platz
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €220,-
Ihr Preis: €380,-

Einheiten
8 EH á 45 Min.

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15.06.2024 - 16.06.2024
09:00-17:00 Uhr mit Verpflegung
2024-15PDF
Ganzheitliche Atemtherapie bei Atemwegserkrankungen sowie Long/Post COVID
ReferentIn: Michael Helbing


Michael Helbing ist Experte im Bereich Atempädagogik, Stimmtherapie, Sprecherziehung, Schlucktherapie, palliative Begleitung, Kommunikation und Stimmbildung. Neben dem Coaching von Berufssprechern unterrichtet Herr Helbing Gesang und Stimmbildung für Laien und Fortgeschrittene.

Von 2014 bis 2017 war er Mitarbeiter und kommissarische Leitung der logopädischen Abteilung der Neurologie des Nordstadtklinikums Hannover.  Bis Juli 2020 unterrichtete er an der CJD Schule Schlaffhorst-Andersen die Fächer Sprechen Anleitung (Stimmtherapie, Therapie der Dysarthrie, der Rhinophonie, der Sprechapraxie und der Dysphagie), Laryngektomie/Stimmtherapie nach Teilresektionen, Atemtherapie und das künstlerische Fach Atem- und Sprechschulung.

Herr Helbing ist bundesweit und im europäischen Ausland als Trainer und Ausbilder im Bereich Atem- und Stimmtherapie, Stimmbildung, palliative Begleitung, neurologische Therapie und Sprecherziehung in renommierten Fachkliniken und Fortbildungsinstituten tätig. Als Berufssprecher und Sänger wirkt er bei Lesungen, Konzerten und Sprechproduktionen mit. Weiterhin ist er Tagungsleitung der Bad Nenndorfer Therapietage.

2015 gründete Herr Helbing das Stimmkontor Hannover und machte seine Leidenschaft zu unterrichten und Kunst auszuüben zu seinem Beruf. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Unterstützung von Menschen mit chronischer Erkrankung und Behinderung. Jedes Jahr finden ehrenamtliche Konzerte und Veranstaltungen statt welche es ermöglichen auch mit wenig Einkommen in den Genuss von Kunst zu kommen. Seit 2021 ist im Stimmkontor Hannover auch eine logopädische Praxis angegliedert.

Therapie und Rehabilitation eines neuen Störungsbildes
Einschränkungen der Vitalkapazität, Dysphonie, Nervosität, Versagensangst, Atemnot – dies sind nur ein paar der Folgen einer Erkrankung mit Covid19. Patient*innen kämpfen zudem mit den Folgen einer stationären, mitunter auch Beatmungsunterstützten, Behandlung. Die Ziele in der Therapie sind der Aufbau von mehr Leistungsfähigkeit, die Widerherstellung der Stimm-/Sprechfunktion und der Zugang zu mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
In dieser Fortbildung lernen Sie Patient*innen die eine Covid19 Erkrankung leicht oder schwer durchlaufen haben optimal zu therapieren. Der Fokus liegt auf der Behandlung der Atem- und Stimmfunktion. Daneben werden auch die Teilbereiche Psychosomatik, körperliche Beweglichkeit, Sprechangst und Dysphagie angesprochen. Die Verbindung aus ganzheitlicher Atem- und Stimmtherapie mit prozessorientierter Verhaltenstherapie zeigt sich in der therapeutischen Praxis als wirkungsvolles Mittel, diesem multidimensionalem Störungsbild zu begegnen.

Inhalte des Kurses
  • Longcovid – ein neues Störungsbild?!
  • Die neuen Leitlinien zu Longcovid
  • Stimmtherapie postintubierter Patient*innen
  • Stimmtherapie bei Einschränkung der Vitalkapazität
  • Therapeutischer Ansatz bei Fatigue
  • Stimmtherapie und Dysphagietherapie – zwei Bereiche, ein Ansatz
  • ganzheitliche Arbeitsweise und Verknüpfung bekannter körpertherapeutischer Ansätze in der Atemtherapie
  • neue atemtherapeutische Bewegungsformen für eine verbesserte Lungenventilation
  • manuelle Techniken für Teilbereiche wie u.a. Sekretretention, Thoraxmobilisation und Rhythmisierung der Atembewegung
  • Förderung einer ökonomisch-physiologischen Atem-, Stimm- und Bewegungsform
  • Einsatz der Atem- und Stimmtherapie bei fachübergreifenden Inhalten: u.a. Psychosomatik, kognitive Störungen, neurologische Erkrankungen und Bewegungsstörungen
  • Einsatz der Semi-occluded Vocal Tract Exercises in der Behandlung von Sprech- und Stimmstörungen mit Atemwegserkrankungen (SOVTE)

Stadtoase Kolping
Gesellenhausstraße 5
4020 Linz
3 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €395,-
Ihr Preis: €555,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

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22.06.2024 - 23.06.2024
Sa: 9-16 Uhr, So: 9-12 Uhr
2024-16PDF
LOGISENZ – Ein effizienter Therapieansatz bei orofazialen und sensomotorischen Dysfunktionen
ReferentIn: Melanie Haslinger


Mag. Melanie Haslinger, B.sc.
Geboren am: 15.08.1988
Geboren in: Zell am See
Familienstand: verheiratet
Adressdaten: Friedensbach 565
5721 Piesendorf
Telefon: 0676 7053463

Ausbildung und Studium
1994 – 1998                 Volksschule Zell am See
1998 – 2006                 Sportgymnasium BG – Sport RG (HIB) Saalfelden)
2006 – 2007                 AU Pair – USA
2007 – 2008                 Universität Innsbruck: Internationale Wirtschaftswissenschaften
2008 – 2013                 Universität Innsbruck: Sprachwissenschaften
2011 – 2014                 FH Campus Wien: Logopädie – Phoniatrie – Audiologie
Bachelorarbeit 1: Partizipation trotz Dysphagie – ICF in der Dysphagie Therapie
Bachelorarbeit 2: Dysphagiespezifische Fragebögen als Unterstützung im Zielformulierungsprozess

Berufliche Erfahrungen
•      Sept. – Nov. 2014: Logopädin im „Haus der Zuversicht“, Waidhofen/Thaya
Verein zur Unterstützung Menschen mit besonderen Bedürfnissen
•      Dez. 2014- Juni 2016: Logopädin im „Wilhelminenspital“, Wien
Neurologische Früh-Rehabilitation, Pav. 7/9.
•      Mai 2015- Juni 2016: Freiberuflich tätige Logopädin, Wien
Hausbesuche
•      Juli 2016-Juni 2021 freiberuflich tätige Logopädin bei „Logopädie – Pinzgau“
•      Juni 2021 - aktuell: freiberuflich tätige Logopädin bei LOGICANA


Fortbildungen
•      Experiment Stimme – Erfahrungen aus 50 Jahren Stimmpädagogik und Stimmtherapie (E. Haupt), Wien 2013
•      Diagnostik bei neurogenen Dysphagien – Gugging Swallowing Screen (GUSS)Kanülenmanagement (M. Trapl, M. Seidl), Tulln 2014
•      Demenz (R. Kriz), Wien 2015
•      SpAT – Sprechapraxie Therapie bei schwerer Aphasie (K. Lorenz), Wien 2015
•      Analytische Diagnostik von Dysphagien inkl. Follow-up (S. Stanschus), Wien 2016
•      Tracheostoma Beraterin (Fa. Fahl), Wien 2016
•      Trachealkanülenmanagement aus therapeutischer Sicht (A. Fillbrandt), Wien 2016
•      Stimmtherapie nach der Lichtenberger Methode (K. Feldmann), Salzburg 2016
•      Myofunktionelle Therapie MFT 9-99 sTArs (A. Kittel), Graz 2017
•      Wortschatztherapie im interaktionellen Kontext (N. Fuisz-Szammer), Schwarzach 2017
•      P.O.P.T. Psycholinguistisch orientierte Phonologietherapie n. A. Fox (B. Soriat), Salzburg 2017
•      Integrative Osteopathie bei myofunktionellen Störungen und Artikulationsstörungen (J. Put), Innsbruck 2017
•      Manuelle Schlucktherapie I & II, (R. Nusser-Müller) 01/18 Innsbruck
•      Integrative Osteopathie II, (J. Put) 04/18 Innsbruck
•      NF!T - Neurofunktionstherapie Mund, Hand, Fuß, Augen, (E. Rogge) Salzburg und Ramstein (GER) Sept 2018 und Juni 2020
•      TalkTools online Conference: OMD Deconstructed, März 2021
•      Orale Restriktionen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen, (M. Dreißig und Steffi Kuhrt), Juni 2021
•      TalkTools online Conference: OMD Deconstructed-we practice what we teach, August 2021
•      IAOM online Convention, Oktober 2021

Kenntnisse und Fähigkeiten
Leistungssport 2001 – 2014 (Mittel- und Langstreckenlauf, Cross- und Straßenlauf)
Klassischer Violinunterricht 1997 – 2005 (Musikschule Zell am See)
ECDL Core
B – Führerschein
Segelschein (A – Schein) 
Erste Hilfe Kurs (16h) (September 2011)
Erste Hilfe Kurs für Kinder (April 2013)
Vorturnerin Eltern-Kind-Turnen für Kinder im Alter von 2-4 Jahren (TV Zell am See)

Fremdsprachen
Englisch          C2


Einleitung:
Die 4 großen Ziele der myofunktionellen Therapie: Zungenruhelage, Nasenatmung, Lippenschluss und das physiologische Schlucken sind die primären Einflussfaktoren auf die Ausformung des Kiefers und der Atemwege. Eine dysfunktionelle Kiefer- und Atemwegsentwicklung hat vor allem Auswirkungen auf die Gesundheit und zeigt sich auch häufig im Erscheinungsbild. Mit dem Wissen aus LOGISENZ können schlafbezogene Atemstörungen, Artikulationsstörungen, Funktionsstörungen u.a. durch orale Restriktionen begleitet und behandelt werden.

Kursziel: 
In diesem Kurs lernen die Teilnehmer*innen über die physiologische Kiefer- und Atemwegsentwicklung, und welche Rolle myofunktionelle Therapie spielt.
Um die 4 großen Ziele der myofunktionellen Therapie zu erreichen, lernen die Teilnehmer*innen auch unterschiedliche Hilfsmittel (z.B: Z-Vibe® von Ark Therapeutics, Myospots™, einen Einblick in die Verwendung von MyoMunchee und FroggyMouth und andere) kennen und wissen wann und wie sie einzusetzen sind.
Die Teilnehmer*innen erkennen Red Flags hinsichtlich der physiologischen Kieferentwicklung und schlafbezogener Atemstörungen. Zusammenhänge zwischen Haltung und Funktion der Muskulatur im Gesicht werden erkannt und welche angrenzenden Fachdisziplinen hinzugezogen werden sollten. 

Methode: Theorie und Praxis
Inhalte
·       Lernen spezialisierter Techniken (z.B. der Butekyo Atemtechnik) und 
·       verschiedener Tools (z.B. „Z-Vibe von Ark Therapeutics , MyoMunchee, Froggymouth u.a.®“)
·       Praktisches Üben um mittels der neuen Techniken das physiologische Schlucken, Sprechen und Atmen Patienten*innen beibringen zu können

Vortragende
Mag.a Melanie HASLINGER, BSc; Logopädin
Zielgruppe:    
Logopäden*innen
Ergotherapeuten*innen
Physiotherapeuten*innen

online via ZOOM


ONLINE ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €85,-
Ihr Preis: €125,-

Einheiten
13 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
05.09.2024 - 06.09.2024
ca 9:00 - 17:00 Uhr (wird ev von der Referentin noch angepasst)
2024-17PDF
SIKiT - Sensorische Integration in der Kindersprachtherapie - AUFBAUKURS
ReferentIn: Denise Klein


Denise Klein ist seit 1995 Logopädin und arbeitet seit 2002 in eigener Sprachtherapeutischer Praxis in Halle. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Früherkennung, Prävention und Therapie von Kindern mit komplexen Sprachentwicklungsstörungen bei sensorisch-integrativen Dysfunktionen unter besonderer Beachtung des Systems. Sie ist als Referentin für Heilberufe und Pädagogen sowie als Gastdozentin an der MLU Halle tätig.
Zusatzqualifikationen: Sensorische Integrationstherapeutin (IKE Hamburg) seit 2003, Systemische Beraterin und Familientherapeutin (SG – ABIS Leipzig) seit 2009, RIT-Trainerin seit 2021

Lehrqualifikation: Gastreferentin für angehende Logopäden und Logopädinnen: Psychologische Kommunikation

Kursleiterin: „Kommunikation, nicht selten ein Balanceakt“, Kurs für Pädagogen und Heilberufe

Kursleiterin: „Sensorische Integration in der Kindersprachtherapie“ Kurse und Workshops

Autorin Fachbuch: Kurtenbach, S. & Klein, D. (2015): SIKit - Sensorische Integration in der Kindersprachtherapie, Köln: ProLog
Nachdem im Grundkurs die Basissinne in ihrer Bedeutung für die Sprachentwicklungsprozesse beleuchtet und sensorisch-integrative Dysfunktionen aufgezeigt wurden, wendet sich der Aufbaukurs besonders der praktischen Umsetzung zu. Wir nutzen die gesammelten Erfahrungen und das erworbene Wissen für die kreative und handlungsorientierte Gestaltung des Therapiesettings. Dabei lenken wir den Blick auf das Kind und seine Ressource unter Beachtung der Eltern und Angehörigen.

Auf der Grundlage der Weiterbildung »Sensorische Integration in der sprachtherapeutischen Praxis« werden in diesem Aufbaukurs die folgenden Schwerpunkte behandelt:
  • Wiederholung wesentlicher Grundlagen sensorisch-integrativer Behandlungsaspekte im sprachtherapeutischen Kontext
  • Bedeutung einer ganzheitlichen und ressourcenorientierten Vorgehensweise
  • SI-Perspektive auf unterschiedliche Störungsbilder

Praktische Anwendungen:
  • Fallsupervisionen: Anhand von Videoaufzeichnungen oder Falldarstellungen werden Therapiefälle aus der Praxis reflektiert (Störungsbild unter dem Gesichtspunkt SI, Me-thodenreflexion, Behandlungsplanung)
  • Erweiterung des Methodenrepertoires und Selbsterfahrung
  • Einblicke in den Behandlungsverlauf über Videosequenzen

Teilnahmevoraussetzung: Besuch des Grundkurses

bequeme Kleidung und ggf dicke Socken tragen!
Hotel ibis Styles Linz
Wankmüllerhofstr. 37
4020 Linz
12 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 9
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €335,-
Ihr Preis: €495,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

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16.09.2024 - 08.10.2024
Mo, 16.09.24 & Di, 08.10.24: je 10.00-17.15 Uhr
2024-18PDF
Autismus-Spektrum-Störung positiv begegnen
ReferentIn: Katrin Traxler & Sabine Steinkogler


Katrin Traxler hat ihr Logopädiestudium an der FH Gesundheitsberufe Linz 2021 absolviert. Schon während eines Praktikums im Studium in der Autismusfrühintervention der Barmherzigen Brüder Linz lernte sie die Arbeit mit Kindern im Autismus-Spektrum kennen und schätzen. Nach dem Studium begann sie ihre Arbeit als Logopädin in der Autismusfrühintervention, machte Fortbildungen zu den autismusspezifischen Konzepten ESDM und PACT und informierte sich auch anderweitig zu diesem Thema. Seit 2023 ist sie zusätzlich zur aktiven Arbeit mit Kindern im Spektrum auch Teil des Forschungsteams am Institut für Entwicklungsmedizin an der Johannes Kepler Universität in Linz.

Sabine Steinkogler hat bis 2011 Bildungswissenschaft (ehem. Pädagogik) studiert, danach die Ausbildung zur Legasthenietrainerin fertig gestellt und 2014 ihr Studium der Logopädie an der FH Campus Wien absolviert. Darauf folgte eine Anstellung an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde AKH Wien bis 2016.
Seit 2016 ist sie Teil des multidisziplinären Autismuskompetenzzentrums sowie geringfügige freiberuflich tätig für Kinder im Autismus Spektrum. Während Ihrer Dienstzeit eignete sie sich Grundkenntnisse der Österreichischen Gebärdensprache sowie über Alternative und Augmentative Kommunikationsformen an, absolvierte Fortbildungen zu PECS, ESDM (PESDM und GESDM) sowie PACT.


Werden Kinder im Autismus-Spektrum wegen Wortschatz-, Aussprache-, Pragmatik- oder Sprachentwicklungsproblematiken zur Therapie zugewiesen, so läuten bei einigen LogopädInnen alle Alarmglocken oder Kinder werden erst gar nicht zur Therapie angenommen. Die Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter bleiben in großer Kommunikationsnot zurück und Eltern unaufgeklärt, was in immer größer werdenden Verhaltensproblemen resultieren kann.
Um dieser Negativspirale entgegenzuwirken und Kindern im Autismus-Spektrum positiv und ressourcenorientiert zu begegnen, ist es unser Anliegen, einen Perspektivenwechsel anzuregen. Mit praktischen Tipps und ersten messbaren Zielen für den Therapiealltag, möchten wir Ihnen am ersten Kurstag Strategien aus verschiedenen erprobten Konzepten und unserer eigenen langjährigen Erfahrung weitergeben.
Der Zeitraum zwischen den zwei Fortbildungstagen ist dazu gedacht, das Gelernte in der Praxis zu erproben und Informationen, Fragen und bestenfalls auch Videomaterial zu sammeln. Der zweite Kurstag soll Ihnen und Ihren konkreten Fallbeschreibungen zur Verfügung stehen. Anhand Ihrer Beispiele möchten wir überlegen, welche Strategien und Methoden bereits ausprobiert wurden und Ideen fürs weitere Vorgehen sammeln.

Seminarhaus auf der Gugl
Auf der Gugl 3
4021 Linz
13 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 11
Maximum: 25

Kosten
Mitglieder: €370,-
Ihr Preis: €530,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

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23.09.2024 - 25.09.2024
jeweils 8.30 - 13.30 Uhr
2024-19PDF
Diagnostik und Therapie bei peripherer Fazialisparese
ReferentIn: Sabina Hotzenköcherle


Nach der Ausbildung zur Logopädin lernte Sabina Hotzenköcherle an der Ohren-, Nasen- und Halsklinik des Universitätsspitals Zürich die logopädische Arbeit mit Erwachsenen schätzen und bildete sich berufsbegleitend bis 2001 zur diplomierten klinischen Logopädin weiter. In kontinuierlicher Weiterbildung (Schweiz, Österreich, Deutschland, Holland und USA) konzentrierte sie sich schwerpunktmässig auf den Hals-Nasen-Ohren-Bereich. 
Seit 2002 arbeitet sie selbständig innerhalb einer HNO-Praxis in Zürich mit Erwachsenen. Im Herbst 2011 hat sie den Master of Science-Studiengang «Logopädie» an der Donauuniversität Krems abgeschlossen. Ihr umfangreiches Wissen gibt sie in Vorträgen, Schulungen, Seminaren, Publikationen oder in der Ausbildung an Fachhochschulen weiter. 
Die logopädische Rehabilitation von peripheren Fazialisparesen beruht auf der Ausbildung bei Carien Beurskens (Niederlande), Jackie Diels (USA) und Dr. Susan Coulson (Australien).


Im Kurs lernen die Teilnehmerinnen Ursache, Prognose und medizinische Behandlungsmöglichkeiten bei peripheren Fazialisparesen kennen. Das diagnostische Vorgehen wie auch das Kennenlernen der gängigsten Schweregradeinteilungen wird praktisch durchgeführt. Das therapeutische Vorgehen kann in 3 Phasen aufgeteilt werden:
Was ist wichtig und sinnvoll in der paralytischen Phase? 
Was ist wichtig und sinnvoll, wenn erste Bewegungen möglich sind?
Was ist wichtig und sinnvoll bei der Behandlung von Sekundärsymptomen wie Synkinesien oder erhöhtem Tonus?

Je nach Interesse der Teilnehmenden werden zentrale Paresen und ihre Behandlung einbezogen.

Ziele: 
Die TeilnehmerInnen erwerben theoretisches Wissen über Ursachen und Folgen einer peripheren Fazialisparese. Ferner erhalten sie praktisches Wissen zum einen zur Beratung und Behandlung von Patienten mit einer peripheren Gesichtslähmung sowie zum anderen praktisches Wissen zum individuellen Vorgehen bei Patienten in der Phase der Paralyse, Parese oder bei einer Defektheilung mit Synkinesien. 
Die Schritte der ersten und zweiten Phase können auch bei zentralen Paresen angewendet werden.


online


ONLINE ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 15
Maximum: 25

Kosten
Mitglieder: €210,-
Ihr Preis: €300,-

Einheiten
18 EH á 45 Min.

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27.09.2024 - 28.09.2024
9.00-16.45
2024-20PDF
Beyond the basics - moderne technikunterstütze Ansätze in der Dysphagietherapie
ReferentIn: Petra Pluschinski, Stefanie Duchac


Frau Pluschinski, M.A. absolvierte an der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Thema „Paragrammatismus“ bei Prof. Leuninger. Seit 1998 ist sie zertifiziert als Klinische Linguistin (BKL), seit 2015 verfügt sie über das FEES-Ausbilderzertifikat der DGN und der DSG. Ihre sprachtherapeutischen Themenschwerpunkte sind Diagnostik und Therapie von neurogen bedingten Sprachstörungen, sowie Dysphagien verschiedenster Genesen. Frau Pluschinski war viele Jahre tätig als akademische Sprachtherapeutin in einer akutgeriatrischen Klinik, arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Frankfurt. Bis 2020 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Marburg und Leiterin des sprachtherapeutischen Teams. Aktuell ist sie beschäftigt im NRZ Wiesbaden und betreut dort überwiegend Phase B Patienten. Sie verfügt über zahlreiche nationale und internationale Kontakte innerhalb der Dysphagiologie und bietet seit Jahren Workshops zum Thema Diagnostik und Therapie von Dysphagien als freie Dozentin an. Sie verfügt über viele Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften. 

Prof. Dr. Stefanie Duchac ist seit 2018 Professorin für Logopädie an der SRH Hochschule für Gesundheit, Campus Karlsruhe. Zuvor war sie viele Jahre als klinisch-wissenschaftliche Logopädin am SRH Klinikum Karlsbad mit dem Schwerpunkt der Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen und Trachealkanülenmanagement tätig. Seit einem Forschungssemester im Labor von Prof. Dr. Maggie-Lee Huckabee an der UC Christchurch, Neuseeland (2009) möchte sie mit all ihren Projekten dazu beitragen, Forschung, Lehre und Klinik enger miteinander zu verknüpfen. Sie ist Mitbegründerin des ersten deutschsprachigen dysphagiologischen Podcasts IssNix!, deutsche Partnerin von STEP (Swallowing Training and Education Portal) sowie Initiatorin von www. dysphagie-online.de und dem Dysphagie-Mentorship-Programm. Seit 2019 ist sie im Board der European Society for Swallowing Disorders (ESSD).

In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl an innovativen technikunterstützen Therapieansätzen zur Behandlung oropharyngealer Schluckstörungen auf den Markt gebracht worden. Einige der Techniken eignen sich möglicherweise als diagnostikunterstützende klinische Verfahren, andere trainieren Kraftaufbau betroffener schluckrelevanter Muskelgruppen und eine dritte Gruppe differenziert zwischen Krafttraining und sog. Skill-Training. 
Ziel des Seminars ist es, die aktuell verfügbaren Techniken hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten und Indikationsstellungen vorzustellen. Darüber hinaus sollen die Verfahren auf ihre klinische Anwendbarkeit bewertet werden. Dies erfolgt im Sinne eines klinisch-wissenschaftlichen Ansatzes auf der Würdigung der bestehenden Methodik und Evidenzlage.
Es soll vor allem die Möglichkeit geben, die technischen Tools kennenzulernen und auszuprobieren.

Seminarinhalte
Vorstellung technikunterstützter Therapieverfahren
Methodik der Entwicklungsstudien
Bewertung der Evidenz
Klinische Praktikabilität
Orientierende Einweisung in die Handhabung inkl. Hygiene

Materialien
OPI- Fa. Fahl
TheraBite - Fa. Atos
EMST – bestellen bei Amazon von Aspire LLC
Phagenesis – PES-Katheter
Rehaingest – Fa. Hasomed
BisKiTT-Software

Linz, Seminarhaus auf der Gugl
Auf der Gugl 3
4021 Linz
16 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 12
Maximum: 25

Kosten
Mitglieder: €385,-
Ihr Preis: €545,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

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21.10.2024 - 22.10.2024
09:00 - 16:30 Uhr
2024-21PDF
Dysgrammatismus 360 Grad
ReferentIn: Ann-Kathrin Schäfer


Ann-Kathrin Schäfer ist Logopädin und Lehrlogopädin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Iserlohn und hat eines wirklich nie: Langeweile! 2010 machte sie ihr Examen an der Schule für Logopädie in Hattingen, an die sie später im August 2016 mit viel Berufserfahrung und noch mehr Ideen als Lehrlogopädin für den Fachbereich Stimme zurückkehrte. Daneben unterrichtet sie das Fach Dysgrammatismus.

In der Zwischenzeit war Ann-Kathrin als fachliche Leitung in einem interdisziplinären Therapiezentrum tätig und hat 2015 eine eigene Praxis am Dortmunder Phoenixsee gegründet, die sie 2016 nach der Geburt ihres ersten Sohnes für die Familie und die Lehre übergab. 2018 schloss sie dann außerdem ihr begleitendes Fernstudium ab und ist seitdem auch Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Derzeit befindet sie sich im Studiengang Master of Business Administration.

Seit Januar 2020 ist sie außerdem selbstständig als Dozentin, Autorin und Illustratorin und hat in diesem Zuge unter anderem den Onlineshop für Logopäden „Herz & Spatel“ gegründet sowie die kleine familiäre Logolernwelt www.hunderminuten.de.
Welche Diagnostik passt eigentlich am besten zu welchen PatientInnen? Mit welchem der zahlreichen Therapieansätze kommt man am ehesten zum Ziel? Ist Blickkontaktaufbau schon Dysgrammatismustherapie? Und überhaupt: Wo fange ich an? Gerade vor der letzten Frage stehen wir TherapeutInnen immer wieder. Das Störungsbild Dysgrammatimus ist vielschichtig und tritt zeitgleich fast nie isoliert auf. Zeit also für ein bisschen mehr Durchblick und vor allem Leichtigkeit in der Therapie des Dysgrammatismus zu sorgen. Mithilfe dieses Seminars wirst Du dich im Bereich Dysgrammatismus endlich wieder wohlfühlen und Therapien wesentlich befreiter und sortierter angehen können.

Das Seminar teilt sich in vier Seminarblöcke á 4 Unterrichtseinheiten auf und ist vorrangig auf Vorschulkinder und Erstklässler ausgelegt.
  • Block 1: Schwarze Löcher – Dysgrammatismus wirklich verstehen
  • Block 2: Diagnostik mit Sinn(en) inkl. Auswertungs- und Befundbogen
  • Block 3: Und wie geht das jetzt wieder weg? (Therapiekonzeptecheck, Metasprachmaterial & der praxisnahe Einsatz)
  • Block 4: Die Wochensettings – Eine Methode von Ann-Kathrin Schäfer inkl. Therapiematerial

Kolpinghaus Vöcklabruck
Industriestraße 7-9
4840 Vöcklabruck
ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 12
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €350,-
Ihr Preis: €510,-

Einheiten
16 EH á 45 Min.

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23.10.2024 - 23.10.2024
09:00 - 11:30 Uhr
2024-22PDF
Der, Die, Das - Artikel in der logopädischen Therapie
ReferentIn: Ann-Kathrin Schäfer


Ann-Kathrin Schäfer ist Logopädin und Lehrlogopädin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Iserlohn und hat eines wirklich nie: Langeweile! 2010 machte sie ihr Examen an der Schule für Logopädie in Hattingen, an die sie später im August 2016 mit viel Berufserfahrung und noch mehr Ideen als Lehrlogopädin für den Fachbereich Stimme zurückkehrte. Daneben unterrichtet sie das Fach Dysgrammatismus.

In der Zwischenzeit war Ann-Kathrin als fachliche Leitung in einem interdisziplinären Therapiezentrum tätig und hat 2015 eine eigene Praxis am Dortmunder Phoenixsee gegründet, die sie 2016 nach der Geburt ihres ersten Sohnes für die Familie und die Lehre übergab. 2018 schloss sie dann außerdem ihr begleitendes Fernstudium ab und ist seitdem auch Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Derzeit befindet sie sich im Studiengang Master of Business Administration.

Seit Januar 2020 ist sie außerdem selbstständig als Dozentin, Autorin und Illustratorin und hat in diesem Zuge unter anderem den Onlineshop für Logopäden „Herz & Spatel“ gegründet sowie die kleine familiäre Logolernwelt www.hunderminuten.de.
Artikelfehler sind nicht gleich Artikelfehler. In diesen 3 Unterrichtseinheiten lernst du, wie man Artikelschwierigkeiten syntaktisch und morphologisch richtig einordnet und wie man ihnen therapeutisch klug und für das Kind ansprechend begegnet. Dazu gibt es tolles Therapiematerial und viele praktische Tipps & Kniffe. Auch ein kleiner Exkurs zum Thema Mehrsprachigkeit ist enthalten.

Kolpinghaus Vöcklabruck
Industriestraße 7-9
4840 Vöcklabruck
21 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €120,-
Ihr Preis: €200,-

Einheiten
3 EH á 45 Min.

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25.10.2024 - 26.10.2024
Fr: 9 – 14.30 Uhr, Sa: 9 – 14.30 Uhr
2024-23PDF
Frühkindliche Essentwicklung und Fütterstörung
ReferentIn: Susanne Renk


1980 – 1983 Ausbildung in Münster zur Logopädin
1983 – 1984 Tätigkeit am Prosper-Hospital Recklinghausen, HNO-Ambulanz
seit 1984 Uni-Kinderklinik Münster, Bereich Psychosomatik, Sozialpädiatrisches Zentrum,
konsiliarische Tätigkeit auf allen Stationen der Kinderklinik

Auswahl eigener Weiterbildungen und Fortbildungen:

Bobath -Kurs in Hamburg und Münster
Orofaziale Regulationstherapie (Rodolfo Castillo Morales /Juan Brondo) Neuromotorische Entwicklungstherapie (Juan Brondo)
Facio-orale Trakt-Therapie (Kay Coombes)
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
Regulationsstörungen der frühen Kindheit (Fütterstörung, Schlafstörung, Schreibabys), Sondenentwöhnung (u.a. Mechthild Papousek, Marguerite Dunitz-Scheer, Irene Chatoor, Markus Wilken, Martina Jotzo, Nicole Hübl, )
Integrative Eltern-Säuglings-Kleinkind-Beratung (Ruth Wollwerth, Susanne Hommel) Sensorische Integration (Institut für Kindesentwicklung, Hamburg)
Myofunktionelle Therapie (Anita Kittel)
Psychodynamisch imaginative Traumtherapie (Luise Reddemann) Traumabezogene Spieltherapie (Dorothea Weinberg)
Narrative Expositionstherapie (Dorothea Isele)
Integrative Bindungsbezogene Traumtherapie (Katrin Boger) EMDR (Katrin Stellermann-Strehlow)
Systemisches Handeln und Denken
Die „Neue Autorität“ der Eltern (Haim Omer)
Seit vielen Jahren Referententätigkeit zu den Themen:
- Praxis der SEV-Therapie basierend auf der Sensorischen Integration (SEV)
- Mund-, Ess- und Trinktherapie im Kindesalter (MET)
- Fütterstörung im Baby- und Kleinkindalter (FST)
- Die frühkindliche Essentwicklung und Fütterstörung (FKE)
Inhalte der Fortbildung

„Ich will aber Nudeln!“ Vor dieser unmissverständlichen Forderung ihres Kindes bei jedem Mittagessen haben wohl schon alle Eltern kapituliert oder sich über Aussprüche wie „Da ist was Grünes drin, das ess ich nicht!“ geärgert. Aber wie lernen Kinder eigentlich essen? Dieser Frage möchte das neue Seminar nachgehen. Für ein besseres Verständnis der kindlichen Bedürfnisse und für die Abstimmung mit elterlichen Erwartungen wird die kindliche Essentwicklung vorgestellt, ausgehend von den evolutionsbedingten Anlagen eines jeden Menschen, unterfüttert mit neuesten Erkenntnissen der Ernährungspsychologie und multisensorischen Entwicklung.
Zusätzlich sollen Selbsterfahrung, Videobeobachtung von Essensinteaktionen, Vorstellung verschiedener Materialien und Büchern dazu beitragen, neue Ideen zu entwickeln, Sicherheit im Umgang, in der Unterstützung/ Förderung/Therapie mit heiklen Essen, Picky eatern und Kindern mit Sensibilitätsstörungen zu gewinnen einschl. Elternberatung und –anleitung (z.B. wie kann man für das Essen werben, welche adäquaten, funktionierenden Essensregeln sollte man einsetzen).
FST (Fütterstörungim Baby- und Kleinkindalter) und FKE sind zwei eigenständige Seminare, können also getrennt voneinander besucht werden. Wer FST schon kennt, für den stellt FKE ein gutes Ergänzungsseminar dar.
Gedacht ist dieses Seminar für alle Kolleginnen und Kollegen, die Kinder während verschiedener Mahlzeiten begleiten, also aus dem therapeutischen, pädagogischen und pflegerischen Tätigkeitsfeld und möchte dazu beitragen, dass Mahlzeiten (wieder) lustvoll, friedlich, freudvoll, explorativ, interaktiv, selbst bestimmt und entspannt für alle Beteiligten werden!
Ein Literatur- und Materialtisch rundet dieses Seminar ab.

Das Seminar erfüllt die Anforderungen an eine qualifizierte Weiterbildung § 125 Abs.1 Ziff. 2 SGB V: 14 Punkte (Webinar: 7 Punkte)

 
 
online via ZOOM


ONLINE 25 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 7
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €315,-
Ihr Preis: €445,-

Einheiten
14 EH á 45 Min.

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09.11.2024 - 09.11.2024
9-17 Uhr
2024-28PDF
Zusatztermin: Orofaziale Therapie bei Säuglingen und Kleinkindern
ReferentIn: Lina Mazzoni


Lina Mazzoni hat 2013 ihren Bachelor in Logopädie gemacht und arbeitete seitdem in unterschiedlichen logopädischen Praxen mit dem Schwerpunkt Pädiatrie. Im Verlauf spezialisierte sie sich auf Saug-, Schluck-, Fütter- und Ernährungsstörungen bei Babys und Kindern. In diesem Zusammenhang bildete sie sich weiter im Bereich der Stillberatung und legte 2020 erfolgreich das IBCLC Examen ab. Seitdem hat Lina zwischenzeitlich auf einer Wochenbettstation in einem Hamburger Krankenhaus gearbeitet und ist seit März 2019 in Teilzeit und seit Oktober 2021 in Vollzeit freiberuflich tätig. Hier begleitet und berät sie Familien rund um die frühkindliche Ernährung, angefangen beim Stillen bis hin zu Familienkost und logopädisch bietet sie Diagnostik und Therapie bei orofazialen, Schluck- oder anderweitigen Ernährungsstörungen, wie ARFID an. Des Weiteren unterrichtet Lina als Honorardozentin zu diesen Themen oder bietet individuelle In-House-Schulungen an.

Das Thema orofaziale Auffälligkeiten bei Säuglingen und Kleinkindern rückt immer mehr in den Fokus und doch fehlt häufig das Hintergrundwissen ob, wann und wie eine logopädische Therapie in diesem Alter ablaufen kann. 
In den ersten Monaten und Jahren wird ein Grundstein für die orofaziale Entwicklung gelegt. Angefangen bei der Form der Nahrungsaufnahme bis hin zu Schwierigkeiten, durch zum Beispiel orale Restriktionen, kann dies Einflüsse auf die Ausbildung der Kieferstrukturen oder das Schlucken haben. Deswegen können eine logopädische Beratung und Intervention auch schon so früh sinnvoll sein, um den weiteren Verlauf positiv zu beeinflussen oder die physiologische Nahrungsaufnahme zu ermöglichen. Diese Fortbildung soll Grundlagen mitgeben, um orofaziale Auffälligkeiten zu erkennen und einordnen zu können, mit dem Blick darauf, wie das ganze als System zusammenhängt und sich gegenseitig beeinflusst. Es werden Therapieansätze besprochen und wie diese auch ohne die aktive Teilhabe bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt werden können. 

online


ONLINE ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €80,-
Ihr Preis: €120,-

Einheiten
9 EH á 45 Min.

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15.11.2024 - 15.11.2024
ca 9:00 - 17:00 Uhr (wird von Referentin ev noch etwas angepasst)
2024-24PDF
Diagnostik und Therapie bei Lippen-Kiefer-Gaumensegel-Fehlbildungen
ReferentIn: Dr. Caroline König


Ausbildung zur Logopädin in Jena; BA-Studium der Lehr-Lern-Trainingspsychologie und Erziehungswissenschaften in Erfurt; MA-Studium in Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung in Hildesheim; Promotionsstudium in Erfurt,
Arbeit in freier Praxis seit 2001 mit dem Schwerpunkt SES und neurologische Erkrankungen in Erfurt, sowie Anstellung in der Phoniatrie am Universitätsklinikum Jena,
Seit 2009 regelmäßige Auslandseinsätze in Zentralasien mit Weiterbildungen und Therapie im Bereich der Logopädie,
seit 2011 Anstellung an der MKG-Chirurgie im Universitätsklinikum Salzburg mit Schwerpunkten Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Fehlbildungen, orofazialen Dysfunktionen und Oropharynx-Karzinome,
seit 2013 Dozentin an den FH Graz und Wiener Neustadt und LMU in München,
seit 2021 auch Innsbruck (Velopharyngeale Insuffizienzen, Myofunktion, LKGSF).
Im Rahmen des Seminares werden die physiologischen Grundlagen des velopharyngealen Verschlusses sowie dessen Pathologie wiederholt und der Einfluss auf Resonanz und Artikulation am Beispiel von Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Fehlbildungen (LKGSF) erläutert. Diagnostisches Vorgehen und die differentialdiagnostische Beurteilung der Aussprache bei velopharyngealen Insuffizienzen werden anhand von Videobeispielen und in der Gruppe geübt.
Die Therapie von LKGSF bei Kindern und Erwachsenen stellt den zweiten Teil des Seminares dar. Dies beinhaltet Vermittlung wesentlicher Therapieinhalte und -techniken aber auch die Diskussion zu therapeutischen Stolpersteinen im Zusammenspiel von orofazialer Form und Funktion. Mit Ende der Fortbildung können die Teilnehmer:innen in die Diagnostik und Therapie von Aussprachestörungen bei velopharyngealer Insuffizienz/LKGSF mit einem guten Basiswissen einsteigen.

Neumann, S. (2011). LKGSF komplex: Sprachtherapeutische Diagnostik bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Fehlbildung. München: Ernst Reinhardt.;
Zajac & Vallino (2016). Evaluation and management of cleft lip and palate. Plural Publishing;

Hotel ibis Styles Linz
Wankmüllerhofstr. 37
4020 Linz
13 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 20

Kosten
Mitglieder: €135,-
Ihr Preis: €295,-

Einheiten
8 EH á 45 Min.

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22.11.2024 - 22.11.2024
08:00-17:00 Uhr
2024-25PDF
Die Einsatzmöglichkeiten des iPads mit Go Talk Now GTN und anderer APPs bei der logopädischen Therapie mit Kindern
ReferentIn: Karin Bodingbauer


Karin Bodingbauer arbeitet seit 1991 als Logopädin im Ambulatorium St. Isidor mit Kindern mit Entwicklungsstörungen. Sie unterrichtet als Bobath – Lehrlogopädin (EBTA zertifiziert) bei den Bobathkursen in St. Isidor und ist seit 2017 Vortragende an der FH Gesundheitsberufe OÖ im Studiengang Logopädie im Fachbereich Entwicklungsstörungen. Seit vielen Jahren ist sie Beirätin im Verband der Logopädinnen OÖ (LVOÖ) im Bereich Logopädie für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Seit 2021 UK Fachkraft nach Standard der Gesellschaft für unterstützte Kommunikation e.V.
2023 Abschluss des Masters of advanced studies (MAS) an der Uni Basel im Bereich entwicklungsneurologische Therapie.

Das iPad mit der APP "Go Talk Now" ist ein täglicher Begleiter meiner logopädischen Therapie. Es lässt sich als Motivator einsetzen, kann im vorsprachlichen Bereich zur Aufmerksamkeitslenkung, zum Verstehen einfacher Ursachen - Wirkungszusammenhängen und als visueller Unterstützer bei Handlungsabfolgen Verwendung finden. Mit der GTN APP lassen sich diverser Therapieinhalte durch selbt erstellte Therapiematerialien gestalten. 
Es werden weitere, in der Praxis erprobte, TherapieAPPs vorgestellt. Es gibt APPs für unterschiedliche Therapiebereiche vom nonverbalen Kind bis hin zum Kind mit Sprachentwicklungsstörungen mit Problemen im Sprachverständnis, in der Wortschatzentwicklung, in der Artikulation, der Phonologie und der Grammatikentwicklung. Bei Kindern, die die Lautsprache (noch) nicht erworben haben, aber das iPad durch Drücken ansteuern können, wird das iPad auch als technische Kommunikationshilfe, als Sprachausgabegerät, genutzt.
In dieser Fortbildung geht es nicht um den Einsatz eines digitalen Mediums zur Datenverwaltung oder als Organisationshilfe. Es wird auch nicht über die Verwendung von digitalen Medien und Medienkonsum diskutiert. Die Fortbildung zeigt nicht alle Anwendungsmöglichkeiten und APPs am iPad. Sie soll einen Einblick in meine logopädische Arbeit bei Kindern mit Entwicklungsstörungen geben und den Anwendungsbereich des iPads zeigen. Es darf Platz sein eigene Ideen zu entwickeln und soll helfen das iPad im eigenen therapeutischen Setting zu integrieren.

Hotel ibis Styles Linz
Wankmüllerhofstr. 37
4020 Linz
19 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 24

Kosten
Mitglieder: €150,-
Ihr Preis: €310,-

Einheiten
9 EH á 45 Min.

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23.11.2024 - 24.11.2024
9.00-18.00
2024-26PDF
K- Taping für LogopädInnen
ReferentIn: Patricia Baldauf


Nach ihrem Aupairaufenthalt in Moskau absolvierte Patricia Baldauf ihren Abschluss zur Logopädin
2017 an der FH Wiener Neustadt. Seit der darauffolgenden Ausbildung zur K-Taping® Instruktorin ist
sie als Lehrende für das gleichnamige Seminar in Deutschland und Österreich, sowie als
Gastreferentin an Fachhochschulen tätig. 2020 folgte die Zusatzausbildung zur Kinesiologin Touch for
Health®. Nach 4-jährigem Angestelltenverhältnis im entwicklungsdiagnostischen und
therapeutischen Zentrum für Kinder und Jugendliche Mini Ambulatorium St. Veit, Klagenfurt und
Wolfsberg, logopädische Praxis Salzmann, sowie KABEG Klinikum Wolfsberg eröffnete sie 2021 ihre
eigene Praxis „Praxis für Logopädie und Kinesiologie Baldauf“. Bereits nach einem Jahr ermöglichte
die hohe Nachfrage die Einstellung einer Mitarbeiterin. Seitdem werden Kinder und Erwachsene in
jeder Altersstufe mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, oder Schluckstörungen ambulant, als auch im Rahmen
von Hausbesuchen behandelt. 2022 startete sie die Ausbildung zur ärztlich geprüften
Aromatherapeutin.
Der K-Taping Logopädie Kurs richtet sich an Logopäden und
Sprachtherapeuten.
Im K-Taping Logopädie Kurs werden mit verschiedenen Anlagen sämtliche
Grundanlagen und zugehörige Kombinationsanlagen zu Indikationen
vorgestellt, die häufig in Ihrem beruflichem Alltag Anwendung finden. Zudem
werden die Grundanlagetechniken für die Anwendung von Crosstape
vorgestellt und in praktischen Übungen erlernt.
Mit der Teilnahme am K-Taping Logopädie Kurs erlernen Sie die Möglichkeiten,
die K-Taping Therapie mit Hilfe von
- Muskelanlagen,
- Ligamentanlagen,
- Faszienkorrekturanlagen sowie
- Indikationsanlagen
für viele Krankheitsbilder anzuwenden.
K-Taping Kurse besitzen einen hohen praktischen Anteil, in dem die Teilnehmer
die Anlagen gegenseitig üben. Die Lernkontrolle erfolgt während der
praktischen Übungen durch unsere erfahrenen Instruktoren. Hierdurch werden
Sie in die Lage versetzt, die K-Taping Therapie direkt nach dem Kurs in Ihre
Behandlung einzubinden. Das hochwertige und detaillierte farbige Kursbuch
enthält alle vorgestellten Anlagen und Indikationen und dient Ihnen nach dem
Kurs als umfangreiches Praxishandbuch.
Voraussetzung:
Für den Kurs sind anatomische und therapeutische Kenntnisse notwendig.
Teilnehmer sollten daher eine therapeutische oder medizinische Ausbildung
besitzen. Studenten oder Schüler die sich in einer Ausbildung zu
therapeutischen und medizinischen Berufen befinden, können ebenfalls an
dem Kurs teilnehmen.
In der Kursgebühr ist das umfangreiche Farbskript sowie das K-Tape und
Crosstape für die praktischen Übungen enthalten.
Empfohlen wird bequeme Kleidung für das An- und Ausziehen während der
praktischen Übungen sowie das Mitbringen eines Handtuchs zum Unterlegen.
Fortbildungsakademie Linz
Scharitzerstraße 8
4020 Linz
12 freie Plätze
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 24

Kosten
Mitglieder: €345,-
Ihr Preis: €505,-

Einheiten
20 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
29.11.2024 - 29.11.2024
8:30 - 12 Uhr
2024-27PDF
Sigmatismus interdentalis - individuelle Therapie vom Laut bis hin zum freien Sprechen
ReferentIn: Nicole Gyra-Brandt


Meine Ausbildung zur Logopädin schloss ich im Jahr 2000 in Kreischa bei Dresden ab. Nach mehrjähriger Tätigkeit in logopädischen Praxen in Mittel- und Oberfranken, absolvierte ich von 2010 bis 2012 ein berufsbegleitendes Studium „angewandte Therapiewissenschaften“ an der Hochschule Fresenius in Idstein. Seit 2007 halte ich Fortbildungen zu dem von mir entwickelten Konzept zur Behandlung lateraler Aussprachstörungen. Weitere Onlineseminare (Themen: erschwerte Lautanbahnung, Artikeleinsetzung, Therapieeinstieg bei Kindern mit erhöhtem Förderbedarf) biete ich seit 2021 an.
Wesentliche Inhalte der Fortbildung:

Folgende Fragestellungen werden näher beleuchtet:

  • Ab welchem Alter ist eine Therapie zur Behandlung von interdentalen Sigmatismen sinnvoll?
  • Welche Methoden gibt es?
  • Wie setze ich diese Methoden ein?
  • Was ist bei der Festigung des neuen Lautmusters zu beachten?
  • Welche Hilfestellungen/Maßnahmen können den Transfer des korrekten Lautes in die Spontansprache unterstützen?
online


ONLINE ausgebucht
Teilnehmer
Minimum: 10
Maximum: 30

Kosten
Mitglieder: €60,-
Ihr Preis: €100,-

Einheiten
4 EH á 45 Min.

Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?