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FOBI-Kalender
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14.10.2026
- 14.10.2026
9:00 - 17:00
2026-16PDF
Förderung von Lesen und Leseverständnis bei Kindern mit SES
ReferentIn: Dr. Petra Küspert
- 1962 Geboren als Petra Fimmel in Erlenbach/Main
- 1968 – 1981 Schulische Ausbildung
- 1981 Abitur; Note 1,9
- 1982 – 1989 Psychologiestudium an der Universität Würzburg
- 1990 Abschluss als Diplom-Psychologin
- 1989 – 1992 Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Universität Würzburg, Lehrstuhl für Psychologie II (Klinische Psychologie)
- 1992 – 1997 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Universität Würzburg, Lehrstuhl für Psychologie IV (Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie)
- Veröffentlichung von Test- und Fördermaterialien für das Kindergarten- und Schulalter (Präventions- und Interventionsprogramme, Lesetest, Rechentest)
- 1997 Promotion im Fach Psychologie (Thema: Phonologische Bewusstheit und Schriftspracherwerb)
- 1998 Gründung des Würzburger Instituts für Lernförderung
- 2000 – 2010 Erstellung von Sachverständigengutachten für das Familiengericht Würzburg (familienrechtliche Angelegenheiten: Kindeswohl, Regelung der elterlichen Sorge, Umgang)
Bis dato:
- Lerntherapeutische Tätigkeit am Würzburger Institut für Lernförderung (Vollzeitbeschäftigung mit wöchentlich ca. 25 Therapieeinheiten; Behandlungsschwerpunkte: Legasthenie, Dyskalkulie und emotionale Sekundärsymptomatiken, Trainingsgruppen zur sozialen Kompetenz, Aufmerksamkeitsregulation und Entspannungstechniken für Kinder, Beratung von Eltern und Lehrkräften)
- Fortlaufend Lehrauftrag an der Universität Würzburg (Masterstudiengang Psychologie; Seminare: „Therapie von Lernstörungen“ (2 SWS); „Rahmenbedingungen lerntherapeutischer Praxis“ (2 SWS)
- Fortlaufend Lehrauftrag an der Universität Chemnitz (TuCed) i. R. der Bachelor- und Masterstudiengänge „Integrative Lerntherapie“; Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten
- Einbindung in Forschungsprojekte an der Universität Würzburg zur Entwicklung von Test- und Fördermaterialien (Deutscher Mathematiktest (DEMAT 1+), Würzburger Leise Leseprobe (WLLP-R), Würzburger orthografisches Training (WorT), Würzburger Vorschultest (WVT), Würzburger Screening (LRS-Screening)); wissenschaftliche Fachpublikationen
- Dyskalkulietherapeutin (zertifiziert nach BVL); Dyslexietherapeutin (zertifiziert nach BVL); Lerntherapeutin (zertifiziert nach BDP)
- Leitung von Supervisionskursen i. R. der Ausbildung zum Dyslexie- resp. Dyskalkulietherapeuten (zertifiziert nach BVL) an der Johann-Wilhelm-Klein-Akademie, Würzburg
- Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbandes für Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) e.V.
- Durchführung von Fortbildungen für Erzieherinnen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter, Kinderärzte und Therapeuten zu den Themenbereichen Legasthenie, Dyskalkulie, AD(H)S und Lernstrategien; Gestaltung Pädagogischer Tage an Schulen zu verschiedenen lern- und verhaltensbezogenen Problembereichen
- Veröffentlichung von Ratgeberwerken zu den Themen Legasthenie und Dyskalkulie
Lesen und insbesondere das sinnentnehmende Lesen stellt eine zentrale Schlüsselkompetenz für das schulische und berufliche Vorankommen einer Person dar; dabei bedeutet Lesen bei Weitem nicht das bloße „Übersetzen“ von Buchstaben in Laute, sondern stellt sich bei näherer Untersuchung als äußerst komplexer Prozess dar, der das reibungslose Zusammenspiel verschiedenster Teilfertigkeiten erfordert. Gerade Kinder mit einer Sprachentwicklungsproblematik gelten – u. a. aufgrund häufig bestehender schwacher Arbeitsgedächtniskapazität - tragen hier ein hohes Risiko. Dabei führt die Aufforderung an leseschwache Kinder und deren Eltern, möglichst viel zu lesen, nicht unbedingt zu einer Steigerung der Lesekompetenz, und das Lesen von Büchern ist möglicherweise nicht hilfreich, wenn Kinder noch auf Wortebene Lesedefizite haben. Hier gilt es, die Kinder, auf ihrem individuellen Leseentwicklungsniveau abzuholen, ihre Stärken zu nutzen und die Schwächen zu umschiffen.
Frau Dr. Küspert stellt in dieser Veranstaltung auf der Basis wissenschaftlich entwickelter Modelle der Leseentwicklung Lesetestverfahren und deren Auswertung vor und leitet Strategien zur Förderung von Teilfertigkeiten des Lesens ab. Aufbauend auf der gemeinsamen Erprobung diagnostischer Instrumente wird die Entwicklung eines Förderplans behandelt, schließlich werden konkrete Strategien zur Optimierung der Informationsentnahme aus Texten erprobt.
Dr. Petra Küspert, Diplom-Psychologin und Lerntherapeutin, verfügt über langjährige Forschungserfahrung im Schriftsprachbereich und widmete sich als Autorin standardisierter Testverfahren und Förderprogramme auch der Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Alltag der Förderpraxis.
Inhalte:
- Präsentation von Modellen der Leseentwicklung
- SES und Leseentwicklung: Meilensteine und Hürden
- Vorstellung standardisierter Lesetests
- Verdeutlichung der Auswertung
- Ableitung von Förderschwerpunkten
- Förderplan
ONLINE
23 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 40
Kosten
Mitglieder: €120,-
Ihr Preis: €170,-
Einheiten
8 EH á 45 Min.
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27.10.2026
- 27.10.2026
19.00 - 21.15
2026 - 21PDF
NUR FÜR MITGLIEDER Qualitätszirkel Logopädie für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
ReferentIn: Log. Karin Bodingbauer MAS
Leitung Qualitätszirkel Logopädie für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme in der Pädiatrie.
Kurzes Impuls Referat
Zeit für Fragen aus der eigenen Praxis und gemeinsamen Austausch und Diskussion.
Gerne auch eigene Fallvorstellungen.
23 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 5
Maximum: 25
Kosten
Mitglieder: €0,-
Ihr Preis: €0,-
Einheiten
3 EH á 45 Min.
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06.11.2026
- 07.11.2026
Freitag: 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr, Samstag: 9:00 Uhr bis 15:45 Uhr
2026-17PDF
ABSAGE: ISTP II – Komplementäre Verfahren in der Stimmtherapie – Wohlgefühl bringt Wohlklang
ReferentIn: Silvia Strasser & Doris Mühlböck
Silvia Strasser ist seit 2007 als Logopädin tätig, vorwiegend im neurologischen Bereich. Schon immer beschäftigte sie sich gerne mit dem Thema Stimme. Das ISTP (Integrative Stimmtherapie und -pädagogik)-Plus Zertifikat nach Evemarie Haupt erlangte sie 2012. Den Abschluss des Universitätslehrganges Logopädie (MSc) an der Donau Uni Krems machte sie 2015. Erfahrungen mit Qi Gong sammelt sie seit 2006, an der Chen Akademie in Salzburg hat sie 2016 die dreijährige Ausbildung zum Qi Gong Lehrer absolviert.
Doris Mühlböck ist seit 2007 als Logopädin tätig. Bis 2011 war sie im Klinikum Wels beschäftigt, seit 2009 arbeitet sie in freier Praxis mit dem Schwerpunkt Stimmtherapie. Seit 2011 ist sie auch als Lehrtherapeutin für Integrative Stimmtherapie und Stimmpädagogik nach Evemarie Haupt tätig.
ABSAGE: Die Mindestteilnehmer:innenanzahl konnte leider nicht erreicht werden. Mit den Referentinnen wurde deshalb vereinbart, die Fortbildung zum jetzigen Zeitpunkt abzusagen.
In diesem Seminar werden wir uns über Einbeziehung von eutonischen Übungen besonders dem Wohlbefinden widmen. Im Sitzen, Liegen, Stehen und Bewegen, wobei hier die Weiterführung zum Qi Gong gegeben ist, werden wir Tonusspannungen wahrnehmen und verändern können und uns damit unserem persönlichen Ton und dem Tönen unserer Stimme öffnen.
Da die meisten Menschen unter zu starken Spannungen und Stressbelastung leiden, dienen eutonische Übungen
dazu, wieder in die Balance einschwingen zu können und damit die Schwingungsfähigkeit unserer Stimme — und auch insgesamt unsere Flexibilität — zu erhöhen.
Der Wohlklang jeder Stimme kann sich auf dieser Basis entfalten, im Sprechen wie im Singen, dem ausgiebig Zeit gewidmet wird. Konzentriert wird ebenso mit den Anwendungsmöglichkeiten in der Therapie gearbeitet.
Eine prä- und postoperativ effektives Vorgehen bei Stimmoperationen, wie auch bei allgemeinen Operationen, ist hier ebenso genau beschrieben.
Dieses ISTP-Seminar gibt die Möglichkeit aus dem reichen Schatz, welche uns die „Komplementären Verfahren“ und weitere Angebote für gesundheitliche und mentale Balance bieten, zu schöpfen. Wir können sie in den Gesamtaufbau der ISTP integrieren und zuordnen, mit dem Ziel, unseren „Klangkörper“ auszubauen und auszubalancieren.
Es wird auch mit Qi Gong gearbeitet, die 5 Elemente werden mit Stimme verbunden, auch wird die Klangtherapie nach Peter Goldman eingesetzt.
Verpflegung während des Seminars: Getränke, Vormittags - und Nachmittagssnack
13 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 7
Maximum: 15
Kosten
Mitglieder: €580,-
Ihr Preis: €740,-
Einheiten
16 EH á 45 Min.
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12.11.2026
- 12.11.2026
17:30-20:30 Uhr
2026-18PDF
Singen und Demenz
ReferentIn: Michael Helbing
Michael Helbing
ist ein europaweit geschätzter Dozent und Experte für die Themengebiete Atemtherapie, Stimmtherapie, neurologische Therapie, Sprecherziehung und Stimmbildung. Zudem unterstützt er durch seine Fortbildungen in Ethik und Palliative Care die Kolleg*innen aus der palliativen Versorgung. Seine umfassende Erfahrung in der pädagogischen Arbeit sowie seine Expertise machen ihn zu einer gefragten Fachkraft bei Fortbildungen, Tagungen und Workshops. Er arbeitet eng mit verschiedenen Verbänden zusammen, moderiert auf großen Bühnen und veröffentlicht regelmäßig in renommierten Fachmedien. Seine Podcasts und Veröffentlichungen widmen sich der Wissensvermittlung im Bereich Stimme, Atmung und Kommunikation.
Als Dozent und Trainer schult Michael Helbing regelmäßig Fachkolleg*innen und Kliniken. Dabei legt er besonderen Wert auf eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Vermittlung, die stets die neuesten Erkenntnisse integriert. Zusätzlich supervisiert er Fachkräfte und steht ihnen beratend zur Seite.
Mit dem Stimmkontor, einer von ihm geleiteten Praxis, hat Michael Helbing ein professionelles Team aus Exper*tinnen zusammengestellt, das sich auf die Sprech- und Gesangsstimme spezialisiert hat. Der Fokus liegt auf Therapie und Pädagogik. Obwohl er selbst nicht mehr therapiert, berät er weiterhin Patient*innen mit schweren Stimm- und Atemwegserkrankungen oder ME/CFS, um ihnen individuelle Lösungen und Ansätze zu bieten.
Sein Engagement in der Lehre und Fortbildung, gepaart mit seiner langjährigen Erfahrung, macht Michael Helbing zu einer der führenden Stimmen im Bereich der Stimm- und Atempädagogik in Europa.
Singen, Stimme und Kommunikation bei Demenz
Musik als Brücke – Stimme als Verbindung
Singen kann das erreichen, was Worte oft nicht mehr schaffen: Nähe, Sicherheit und Resonanz. In diesem Webinar geht es um die therapeutische und pädagogische Bedeutung von Stimme, Musik und die Kommunikative Validation in der Arbeit mit Menschen mit Demenz. Anhand aktueller Forschung und klinischer Erfahrung wird gezeigt, wie Stimme, Atem und Musik helfen können, Kommunikation zu erhalten, Unruhe zu regulieren und herausforderndem Verhalten mit Verständnis zu begegnen.
Musik wirkt über emotionale und neuronale Netzwerke, die bei Demenz lange erhalten bleiben. Singen, musizieren oder rhythmisches Begleiten aktivieren diese Strukturen und können so Sicherheit, Orientierung und Beziehung fördern. Durch validierende Kommunikation – also das Annehmen und Spiegeln der emotionalen Realität des Gegenübers – wird Stimme zu einem Instrument des Verstehens.
Im Mittelpunkt stehen praktische, leicht anwendbare Strategien für den Alltag in Therapie, Pflege und Betreuung. Sie zeigen, wie durch gezielten Stimmeinsatz, Atemführung und musikalische Strukturen sowohl Beruhigung als auch Aktivierung gelingen kann.
Schwerpunkte:
– Musik, Emotion und neuronale Netzwerke bei Demenz
– Stimme, Atmung und Resonanz als Kommunikationsweg
– Grundlagen der Validation in Kombination mit Stimme und Klang
– Umgang mit Unruhe, Angst und herausforderndem Verhalten über Stimme, Atem und Rhythmus
– Gestaltung von Singmomenten und stimmbezogener Kommunikation im Pflege- und Therapiealltag
– Grenzen und Möglichkeiten musikbasierter Interventionen
ONLINE
4 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 25
Kosten
Mitglieder: €50,-
Ihr Preis: €90,-
Einheiten
4 EH á 45 Min.
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17.11.2026
- 17.11.2026
18:30-20:00 Uhr
2026-24PDF
STAPP Übungssoftware - Aphasie & Sprechapraxie digital gedacht
ReferentIn: Janka Muising
2015 Abschluss B.Sc. Logopädie in Groningen (NL). 2019 M.Sc. Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH in Aachen. Seit 10 Jahren Therapie von PatientInnen mit neurologischen Störungsbildern im ambulanten und klinischen Setting. Daneben verschiedene Lehraufträge, seit 2020 als Lehrlogopädin in den Fachbereichen Neurologie & Kommunikationsfähigkeiten in den Therapieberufen. Seit 2022 Systemische Beraterin.
Die STAPP Übungssoftware unterstützt Therapeut*innen digital und smart bei der Therapie von Menschen mit Aphasie und/oder Sprechapraxie. Lerne die STAPP Übungsplattform in einem digitalen Spaziergang durch die Software kennen und entdecke die Chancen durch autonomes Eigentraining und vielseitige Übungsformate.
ONLINE
24 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 5
Maximum: 30
Kosten
Mitglieder: €10,-
Ihr Preis: €15,-
Einheiten
2 EH á 45 Min.
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27.11.2026
- 27.11.2026
9.00-16.00
2026-19PDF
Primär progrediente Aphasie und progrediente Sprechapraxie
ReferentIn: Anja Staiger
Anja Staiger ist Logopädin und Klinische Linguistin (BKL). Von 2005 bis 2024 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN), München. Seit 2024 ist Anja Staiger als klinische Linguistin im Marion von Tessin Memory-Zentrum, München, sowie als assoziierte wissenschaftliche Mitarbeiterin in der EKN, tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Sprach- und Sprechstörungen bei degenerativen und nichtdegenerativen neurologischen Erkrankungen. Neben Lehrtätigkeiten an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie an der staatlichen Schule für Logopädie in München hält sie seit vielen Jahren Fortbildungsseminare für Sprachtherapeut*innen ab.
Das Seminar befasst sich mit den Störungsbildern der primär progredienten Aphasie (PPA) und der progredienten Sprechapraxie (PSAX). Verursacht durch Atrophie der für Sprache und Sprechen relevanten Hirnareale, gehen diese neurodegenerativen Syndrome mit einer fortschreitenden Beeinträchtigung sprachlicher und/oder sprechmotorischer Beeinträchtigungen einher. Der Kurs gibt einen Überblick über das breite Spektrum der Störungen und führt in die Klassifikation anhand von klinischen Diagnosekriterien ein. Darüber hinaus werden die neuroanatomischen und neuropathologischen Grundlagen der PPA und der PSAX behandelt. Die Symptomatik der PPA-Varianten und der PSAX wird anhand von zahlreichen Falldarstellungen (Audio- und Videobeispiele) veranschaulicht und diskutiert.
In einem weiteren Teil informiert das Seminar über Methoden für die klinische Diagnostik der PPA und der PSAX. Dabei wird insbesondere auf diagnostische Möglichkeiten eingegangen, die trotz derzeit noch fehlender spezifischer Instrumente für PPA und PSAX im Deutschen angewendet werden können. Das Seminar gibt zudem einen breiten systematischen Überblick über therapeutische Ansätze für die Störungen sowie die derzeit verfügbare Evidenz. Übergeordnetes Ziel des Seminars ist es, Therapeut*innen mit den bislang relativ wenig bekannten Störungsbildern der PPA und der PSAX vertraut zu machen und Optionen für klinisches Handeln aufzuzeigen.
Keywords:
PPA, PSAX, Aphasie, Primär Progrediente Aphasie
8 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 25
Kosten
Mitglieder: €190,-
Ihr Preis: €270,-
Einheiten
8 EH á 45 Min.
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15.01.2027
- 16.01.2027
Fr 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr, Sa: 9.00- 15.00 Uhr
2027-01PDF
AVS UND LRS - Modul 1
ReferentIn: Mareike Plath
Mareike Plath absolvierte ihre Ausbildung an der staatlichen Schule für Logopädie in Ulm von 2002 - 2005. Anschließend studierte sie an der FH Emden im Bachelorstudiengang Logopädie, welchen sie 2007 mit dem Bachelor of Science abschloss. Während des Studiums war sie in Klinik und Praxis in Emden und einem Therapiezentrum auf Borkum tätig.
Von 2007 - 2021 arbeitete sie in Augsburg, von 2008 bis zur Elternzeit 2016 als leitende Logopädin in einem großen Therapiezentrum. Seit 2021 ist sie stellvertretende logopädische Leitung in der Praxis Logopädie PLUS in Augsburg.
Von 2009 – 2016 war sie als Lehrlogopädin in Friedrichshafen, Ulm und München für Aphasie, LRS und AVS tätig.
Bereits seit 2009 ist sie freiberuflich Referentin für die Bereiche AVS & LRS in Deutschland, der Schweiz und Österreich für Logopäden, Lehrer und Erzieher.
Immer häufiger sind wir im Praxisalltag mit Kindern konfrontiert, die Schwierigkeiten im Bereich der auditiven Verarbeitung bzw. phonologischen Bewusstheit haben. Diese Schwierigkeiten können sowohl bei Vorschul- als auch Schulkindern auftreten und zu eventuellen Lese- oder Schreibproblemen bzw. daraus resultierenden Einschränkungen in der Textverarbeitung führen. Wir stehen dann vor der Frage, wie wir diese Kinder nicht nur aussagekräftig diagnostizieren, sondern auch nachhaltig wirksam behandeln und ihnen damit helfen können im (künftigen) Schulalltag (besser) zu bestehen.
Dieses zweiteilige Seminar soll Ihnen einen roten Faden in der Prävention und Behandlung von Kindern mit AVS bzw. LRS geben. Neben der kurzen, theoretischen Einführung in die Thematik soll der Schwerpunkt im Bereich der Diagnostik und Therapie liegen. Dabei steht der Fokus in allen Bereichen auf den neuesten wissenschaftlichen Grundlagen und Erkenntnissen.
Ziel ist es, dass Sie direkt nach der Fortbildung in die Behandlung dieser Störungsbilder mit einem guten Basiswissen einsteigen können.
Modul 1 :
- Theoretischer Hintergrund der auditiven Verarbeitung (z.B. neueste Erkenntnisse)
- Diagnostik der auditiven Verarbeitungsleistungen und der phonologischen Bewusstheit im
Vorschulalter
- Diagnostik bei Lese- und Schreibanfängern in der logopädischen Praxis (1. & 2. Klasse)
- Therapie im Bereich der LRS-Prävention (Phonologische Bewusstheit / auditive Verarbeitung)
- Therapie von Lese- und Schreibanfängern
20 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 20
Kosten
Mitglieder: €370,-
Ihr Preis: €520,-
Einheiten
15 EH á 45 Min.
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21.01.2027
- 22.02.2027
09:00-16:00
2027-02PDF
Demenz im Fokus – Erhalt der Kommunikationsfähigkeiten von Menschen mit Demenz
ReferentIn: Janka Muising
2015 Abschluss B.Sc. Logopädie in Groningen (NL). 2019 M.Sc. Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH in Aachen. Seit 10 Jahren Therapie von PatientInnen mit neurologischen Störungsbildern im ambulanten und klinischen Setting. Daneben verschiedene Lehraufträge, seit 2020 als Lehrlogopädin in den Fachbereichen Neurologie & Kommunikationsfähigkeiten in den Therapieberufen. Seit 2022 Systemische Beraterin.
Logopäd:innen treffen in ihrem Berufsalltag immer mehr auf Menschen mit Demenz (MmD). Neben der Behandlung von Dysphagien spielt bei MmD der Erhalt der Kommunikationskompetenz eine zentrale Rolle. Im Verlauf der Erkrankung treten, durch den Abbau kognitiver Fähigkeiten Einschränkungen in der Kommunikation auf. Die Symptome unterscheiden sich je nach Form der Demenz und Stadium der Erkrankung.
In dieser Fortbildung lernen Sie Diagnostikverfahren und ressourcenorientierte Therapiemethoden für MmD kennen und beschäftigen sich intensiv mit der Beratung aller Akteur:innen rund um Demenz.
Am ersten Tag erfahren Sie, wie Sie Einschränkungen in der Kommunikation von MmD mithilfe von gezielten Diagnostikverfahren erfassen können und ressourcenorientierte Therapieziele aufstellen. Zudem wird gemeinsam ein ‚Werkzeugkoffer‘ für die Therapie von Menschen mit leichter bis mittelschwerer Demenz erarbeitet, indem verschiedene Therapieansätze vorgestellt und ausprobiert werden. Dies ermöglicht einen schnellen Transfer in den eigenen Therapiealltag.
Die Beratung von allen Akteur:innen im Kontext von Demenz stellt ein wichtiges therapeutisches Mittel dar, welches Therapieerfolge ermöglicht und die soziale Teilhabe der MmD erhält. Angefangen bei den Betroffenen selbst und ihren Angehörigen, bis hin zu herausfordernden Gesprächen mit Ärzt:innen.
Am zweiten Tag werden darum der lösungsfokussierte, systemische Beratungsansatz und konkrete Methoden aus der systemischen Beratung vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen wird die Anwendung dieser Methoden im logopädischen Alltag mit MmD erprobt und Chancen und Herausforderungen werden im Kontext von eigenen Erfahrungen diskutiert.
ONLINE
24 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 24
Kosten
Mitglieder: €240,-
Ihr Preis: €335,-
Einheiten
16 EH á 45 Min.
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30.01.2027
- 30.01.2027
08:30 - 16:30
2027-03PDF
Emotionen – Schlüssel zu Gesprächen und Erzählungen
ReferentIn: Dr. Silke Kruse
Dr. Silke Kruse absolvierte ihre Ausbildung zur Logopädin von 1985 bis 1988 in Erlangen. Neben ihrer Berufstätigkeit studierte sie an der Universität Erlangen-Nürnberg Linguistik. In ihrer Dissertation beschäftigte
sie sich mit der kindlichen Sprachstörung Dysgrammatismus. Aus dieser Arbeit ist der NathAn (natürlichkeitstheoretischer Ansatz) als sprachentwicklungspsychologischer Therapieansatz für strukturelle Sprachentwicklungsstörungen entstanden. Dieser wurde über viele Jahre weiterentwickelt und in der Praxis erprobt. Seit 2004 praktiziert Silke Kruse in eigener Praxis in Erlangen und hat 2007 die Anerkennung zur Lerntherapeutin (LRS) erhalten. In der Weiterbildung arbeitet sie seit 1996.
Gefühle und Emotionen begleiten Menschen ein Leben lang, sie sind natürlich und erzählenswert. Zunächst sind Kinder auf Personen in ihrer Umgebung angewiesen, die helfen, ihre Gefühle zu regulieren. Gefühle und Emotionen müssen dazu wahrgenommen und eingeordnet werden bis sie abebben. Emotionen folgen dabei im Erleben bereits sehr früh einem Geschichtenschema und die Kinder erleben bestenfalls, dass auch Gespräche zur Beruhigung eines Gefühls beitragen.
In der logopädischen setzen wir daran an, dass Emotionen neben Signalen an den eigenen Körper auch immer ein Signal nach außen senden. Bei Angst lautet beispielsweise das Körpersignal „zieh dich zurück“ oder bei Schmerz „belaste das Bein weniger“; das Außensignal wird z.B. in einem Verziehen des Gesichts oder in anderen körperlichen Reaktionen sichtbar. Damit ist jede Emotion auch ein Kommunikationssignal, das es aufzugreifen lohnt. Hinter jeder Emotion steht ein Erlebnis, dem man durch die Frage nach dem „Warum“ auf die Spur kommen kann. Dies ist auch die vorantreibende Frage für andere (Bild-)Geschichten. Wir besprechen, wie man mit Kindern am Wortschatz zu Emotionen, am Erkennen und Benennen von Emotionen arbeiten kann und zugleich am Erzählen und in gewissem Rahmen auch am Regulieren von Emotionen.
Die teilnehmende Person
- kennt Grundlagen zu Emotionsregulierung und Geschichtenschema
- kann mit Emotionswörtern Gesprächsanlässe schaffen und auf dieser Grundlage
- ein Geschichtenschema mit Kindern erarbeiten.
ONLINE
25 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 25
Kosten
Mitglieder: €110,-
Ihr Preis: €155,-
Einheiten
8 EH á 45 Min.
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05.03.2027
- 05.03.2027
9:00-16:30 Uhr
2027-04PDF
Neurologische Mauerblümchen in der Logopädie
ReferentIn: Johanna Reichel-Todorow
1997 Abitur
1997-1998 Freiwilliges Soziales Jahr in einem Pflegeheim
1998-2001 Ausbildung zur Logopädin in Saarbrücken
2001 Dipl. in Wien/Österreich und Praktikum am BIG /Wien
2002-2002 Regenburg Krankenhaus- Intensivstation und Frühreha
2003-2005 Voll und Teilzeit in München Praxis DiaLog, Studium der Humanmedizin an der LMU /TU bis zum Physikum
2005-2010 Selbständig : Praxisinhaberin der Haidhauser Praxis für Ergotherapie und Logopädie / Abteilung Logopädie in München
2010-2012 Freiberuflich bei Praxis Unterföhring.
2012-2016 Elternzeit und Umzug nach Filderstadt.
2017 Selbständig in eigener Praxis in Stuttgart-Ost.
Schwerpunkte ihrer Arbeit: neurologische, onkologische, geriatrische und palliative Patienten in der Praxis (Dysphagien / Trachealkanülen/..) sowie Hausbesuche in Heimen, Betreuten Wohngruppen, Krankenhäusern und Einzelhausbesuche
In der Praxis: Kinder mit besonderen Verhaltensweisen, ASS,....
Fachtherapeutin für LSVT ® – Therapeutin, K-Taping ® – Logopädie-Therapeutin, Fachtherapeutin (Loguan) Dysphagie, Fachtherapeutin (Loguan) Autismus, zertifiziertes Therapiebegleithunde-Team (TBD e.V.)
Neurologische Mauerblümchen in der Logopädie: Chorea Huntington, COPD und Muskeldystrophien.
Logopädie in der Praxis mit diesen neurologischen Störungsbildern ist nicht der Alltag.
In diesem Seminar soll von den Krankheitsbildern, Symptomen, Gemeinsamkeiten, Unterschieden und den gleichen und unterschiedlichen Therapieansätzen berichtet werden.
Der Aspekt der Dysphagie und die Rolle der Angehörigen im Hausbesuch und der Pflegekräfte in Heim und Krankenhäusern, sowie gemeinsame mögliche Inhalte mit angrenzenden Heilmittelebringer und die psychischen Belastungen wird ebenfalls intensiv beleuchtet.
ONLINE
20 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 20
Kosten
Mitglieder: €80,-
Ihr Preis: €120,-
Einheiten
8 EH á 45 Min.
Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
12.03.2027
- 13.03.2027
Fr: 9.00-16.30 Uhr, Sa: 9.00-15.00
2027-05PDF
AVS und LRS - Modul 2
ReferentIn: Mareike Plath
Mareike Plath absolvierte ihre Ausbildung an der staatlichen Schule für Logopädie in Ulm von 2002 - 2005. Anschließend studierte sie an der FH Emden im Bachelorstudiengang Logopädie, welchen sie 2007 mit dem Bachelor of Science abschloss. Während des Studiums war sie in Klinik und Praxis in Emden und einem Therapiezentrum auf Borkum tätig.
Von 2007 - 2021 arbeitete sie in Augsburg, von 2008 bis zur Elternzeit 2016 als leitende Logopädin in einem großen Therapiezentrum. Seit 2021 ist sie stellvertretende logopädische Leitung in der Praxis Logopädie PLUS in Augsburg.
Von 2009 – 2016 war sie als Lehrlogopädin in Friedrichshafen, Ulm und München für Aphasie, LRS und AVS tätig.
Bereits seit 2009 ist sie freiberuflich Referentin für die Bereiche AVS & LRS in Deutschland, der Schweiz und Österreich für Logopäden, Lehrer und Erzieher.
Immer häufiger sind wir im Praxisalltag mit Kindern konfrontiert, die Schwierigkeiten im Bereich der auditiven Verarbeitung bzw. phonologischen Bewusstheit haben. Diese Schwierigkeiten können sowohl bei Vorschul- als auch Schulkindern auftreten und zu eventuellen Lese- oder Schreibproblemen bzw. daraus resultierenden Einschränkungen in der Textverarbeitung führen. Wir stehen dann vor der Frage, wie wir diese Kinder nicht nur aussagekräftig diagnostizieren, sondern auch nachhaltig wirksam behandeln und ihnen damit helfen können im (künftigen) Schulalltag (besser) zu bestehen.
Dieses zweiteilige Seminar soll Ihnen einen roten Faden in der Prävention und Behandlung von Kindern mit AVS bzw. LRS geben. Neben der kurzen, theoretischen Einführung in die Thematik soll der Schwerpunkt im Bereich der Diagnostik und Therapie liegen. Dabei steht der Fokus in allen Bereichen auf den neuesten wissenschaftlichen Grundlagen und Erkenntnissen.
Ziel ist es, dass Sie direkt nach der Fortbildung in die Behandlung dieser Störungsbilder mit einem guten Basiswissen einsteigen können.
Modul 2:
- Theoretischer Hintergrund zur Schriftsprachentwicklung – Was ist wichtig und nötig, damit
die Schriftsprachleistungen sich (weiter) entwickeln können?
- Diagnostik der Lese – Rechtschreibleistungen in der logopädischen Praxis (ab 2. Klasse)
- Therapie von fortgeschrittenen Lesern und Schreibern (ab 2. Klasse)
- Beratung & Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern etc. bei LRS
20 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 20
Kosten
Mitglieder: €370,-
Ihr Preis: €520,-
Einheiten
15 EH á 45 Min.
Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
09.04.2027
- 09.04.2027
9:00-16:30 Uhr
2027-06PDF
Tongue Tie Time - Zungenband Theorie
ReferentIn: Laura Pöchtrager
Laura Pöchtrager hat 2014 ihren Bachelor in Logopädie in Linz abgeschlossen und arbeitete seitdem in verschiedenen Einrichtungen, unter anderem spezialisiert auf myofunktionelle Therapie in Zusammenarbeit mit dem Kinderdentalzentrum der ÖGK Linz. Im Verlauf spezialisierte sie sich auf das erste Lebensjahr eines Säuglings und schloss die Ausbildungen zur ganzheitlich-bedürfnisorientierten Schlafberaterin und Stillberaterin ab. Zusätzlich ist Laura noch Fachkraft für babygeleitete Beikost (BLW). Seit 2020 arbeitet sie ausschließlich freiberuflich, seit 2023 in eigener Praxis im Bezirk Eferding/Oberösterreich. Sie ist spezialisiert auf myofunktionelle Störungen und orale Restriktionen. Im Zuge dessen begleitet sie Säuglinge, Kinder und Erwachsene im Prozess einer Frenotomie und übernimmt hierbei die Vor- und Nachbereitung. Sie betreut Familien rund um die frühkindliche Ernährung, angefangen beim Stillen bis hin zu Familienkost und logopädisch bietet sie Diagnostik und Therapie bei orofazialen, Schluck- oder anderweitigen Ernährungsstörungen an. Des Weiteren gründete Laura das online Netzwerk "fokus_zunge", welches sich mit Themen rund um die Myofunktionelle Therapie beschäftigt. Genauso gründete Laura auch noch den "Zungenbandbrunch" - eine Gruppe an interdisziplinären Fachpersonen in Oberösterreich, die mit oralen Restriktionen arbeiten. Außerdem ist Laura Gründerin und Inhaberin des "logolauraCAMPUS" - ein kleines Fortbildungsinstitut, bei dem sie selber Fortbildungen anbietet. Zusätzlich bietet sie Supervisionen und interdisziplinäre Fortbildungen im Bereich der oralen Restriktionen an.
Orale Restriktionen – ein neuer Trend oder doch ein Thema, welches weit mehr Aufmerksamkeit benötigt? Restriktive orale Bänder – also zu kurze Lippen-, Wangen- und Zungenbänder, haben sehr viele negative Auswirkungen auf den gesamten Körper – deswegen ist ein (Basis-) Wissen über deren Befundung, Diagnostik und Behandlung für die logopädische Arbeit essentiell. Denn nur eine frei bewegliche Zunge gilt als Voraussetzung für eine ungestörte Nahrungsaufnahme, ein ungestörtes Kieferwachstum und somit eine physiologische Zahnstellung, Nasenatmung und Sprachentwicklung.
In dieser Fortbildung werden folgende Themen behandelt:
· Anatomie der Mundhöhle
· Das Saugen
· Was sind orale Restriktionen
· Anatomie der oralen Bänder
· Auswirkungen oraler Restriktionen
· Symptome bei
o Säuglingen
o Kleinkindern und älteren Kindern
o Erwachsenen
· Unterschied anteriores und posteriores Zungenband
· Einblick in die logopädische Diagnostik bei
o Säuglingen
o Kleinkindern und älteren Kindern
o Erwachsenen
· Interdisziplinäres Behandlungskonzept
· Ärztliche Behandlungsmethoden
· Kurzer Einblick in die logopädische Nachsorge
· Fallbeispiele
Verpflegung während des Seminars: Vormittags- und Nachmittagsjause (Heißgetränke, alkoholfreie Getränke, kleine Snacks, Mehlspeisen und/oder Obst), Mittagessen
30 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 30
Kosten
Mitglieder: €185,-
Ihr Preis: €255,-
Einheiten
9 EH á 45 Min.
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23.04.2027
- 23.04.2027
9:00-16:30 Uhr
2027-07PDF
Tongue Tie Techniques - Zungenband Praxis
ReferentIn: Laura Pöchtrager
Laura Pöchtrager hat 2014 ihren Bachelor in Logopädie in Linz abgeschlossen und arbeitete seitdem in verschiedenen Einrichtungen, unter anderem spezialisiert auf myofunktionelle Therapie in Zusammenarbeit mit dem Kinderdentalzentrum der ÖGK Linz. Im Verlauf spezialisierte sie sich auf das erste Lebensjahr eines Säuglings und schloss die Ausbildungen zur ganzheitlich-bedürfnisorientierten Schlafberaterin und Stillberaterin ab. Zusätzlich ist Laura noch Fachkraft für babygeleitete Beikost (BLW). Seit 2020 arbeitet sie ausschließlich freiberuflich, seit 2023 in eigener Praxis im Bezirk Eferding/Oberösterreich. Sie ist spezialisiert auf myofunktionelle Störungen und orale Restriktionen. Im Zuge dessen begleitet sie Säuglinge, Kinder und Erwachsene im Prozess einer Frenotomie und übernimmt hierbei die Vor- und Nachbereitung. Sie betreut Familien rund um die frühkindliche Ernährung, angefangen beim Stillen bis hin zu Familienkost und logopädisch bietet sie Diagnostik und Therapie bei orofazialen, Schluck- oder anderweitigen Ernährungsstörungen an. Des Weiteren gründete Laura das online Netzwerk "fokus_zunge", welches sich mit Themen rund um die Myofunktionelle Therapie beschäftigt. Genauso gründete Laura auch noch den "Zungenbandbrunch" - eine Gruppe an interdisziplinären Fachpersonen in Oberösterreich, die mit oralen Restriktionen arbeiten. Außerdem ist Laura Gründerin und Inhaberin des "logolauraCAMPUS" - ein kleines Fortbildungsinstitut, bei dem sie selber Fortbildungen anbietet. Zusätzlich bietet sie Supervisionen und interdisziplinäre Fortbildungen im Bereich der oralen Restriktionen an.
Diese Fortbildung richtet sich an Logopäd:innen, die bereits Erfahrung in der Arbeit mit oralen Restriktionen haben, mindestens eine Basisfortbildung zum Thema besucht haben und mit den gängigen Fachbegriffen vertraut sind. Im Rahmen des Seminars werden die relevanten manuellen Techniken und Handgriffe praxisnah vermittelt und gemeinsam eingeübt. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der logopädischen Begleitung von Patient:innen vor und nach einer Frenotomie sowie mit den verschiedenen Aspekten des therapeutischen Prozesses.
Da der Schwerpunkt auf dem praktischen Arbeiten liegt, werden die Techniken im Seminar auch intraoral gegenseitig geübt. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Anmeldung.
Folgende Themen werden in dieser Fortbildung behandelt:
· Vorbereitung auf eine Frenotomie bei
o Säuglingen
o (Klein-) Kindern
o Erwachsenen
· Aktives Wundmanagement
o Anleitung der Eltern / der Patient:innen
o Intensives Üben der verschiedenen Handgriffe und Alternativen
· Wundkontrollen im Verlauf
· Logopädische Nachsorge
o Weiteres Wundmanagement
o Narbenbehandlung
o Bewegungsübungen
o Reattachments
o Verklebungen
o Serrapeptase
· Unterschied der Behandlung von Frenotomien mit oder ohne Naht
· Fallbeispiele
Wer zuhause eine Yogamatte hat, ist eingeladen, diese gerne mitzunehmen, um bei den manuellen Übungen bequemer zu liegen.
Verpflegung während des Seminars: Vormittags- und Nachmittagsjause (Heißgetränke, alkoholfreie Getränke, kleine Snacks, Mehlspeisen und/oder Obst), Mittagessen
30 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 30
Kosten
Mitglieder: €185,-
Ihr Preis: €255,-
Einheiten
9 EH á 45 Min.
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28.05.2027
- 29.05.2027
08:30 - 16:30 Uhr
2027-08PDF
GESPENST - GEstaltbasierter SPrachENtwicklungsSTil - Basiskurs
ReferentIn: Lisa Klaar
Lisa Klaar ist klinische Linguistin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Phoniatrie & Pädaudiologie am Universitätsklinikum Münster (UKM).
Nach ihrem Bachelorstudium der Linguistik mit Abschluss im Jahr 2013 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Masterstudium Klinische Linguistik an der Philipps-Universität Marburg mit Abschluss 2015 arbeitete sie in unterschiedlichen klinischen und sprachtherapeutischen Einrichtungen. Dort entwickelte sie vertiefte Kompetenzen in der Diagnostik und Therapie komplexer Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen bei Kindern mit Fokus auf Kindern im Autismus-Spektrum. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit und Promotion beschäftigt sich Lisa Klaar insbesondere mit der Evaluation sprachtherapeutischer Interventionen und Settings. Als Fortbildungsdozentin schult sie außerdem Sprachtherapeut*innen und Fachkräfte im Bereich Sprachentwicklung im Autismus-Spektrum.
Das GESPENST®- Konzept zur Sprachförderung/Sprachtherapie von Kindern im Autismus-Spektrum basiert auf einem neuen Verständnis von verzögerten Echolalien (sog. Gestalten), welche ein distinktives Merkmal autistischer Sprache sind. Das GESPENST-Konzept orientiert sich am US-amerikanischen Ansatz "Natural Language Acquisition" von Marge Blanc (2012). Im Seminar werden theoretische Grundlagen zum gestaltbasierten Sprachentwicklungs-Stil beleuchtet und Schlussfolgerungen für die praktische Arbeit abgeleitet. Das Konzept vermittelt eine neurodiversitätsbejahende Grundhaltung und praktische Handlungsempfehlungen für die Sprachförderung und Sprachtherapie mit autistischen Kindern.
Zwei Kaffeepausen/Tag mit Verpflegung sind im Preis inbegriffen, Mittagessen ist vor Ort möglich.
30 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 12
Maximum: 30
Kosten
Mitglieder: €445,-
Ihr Preis: €610,-
Einheiten
18 EH á 45 Min.
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04.06.2027
- 06.06.2027
Fr/ Sa 09.00-17.00 So 09.00-14.30
2027-09PDF
Logo meets Physio - Atemtherapie in der Dysphagietherapie
ReferentIn: Katrin und Ulrike Frank
KATRIN FRANK, Staatl. geprüfte Physiotherapeutin (1997), Respiratory Therapist, DGP
Von 1997- 2013 Physiotherapeutin in einer neurologischen Frührehabilitationsklinik mit Patienten der Phasen B-F. Seit 2013 Tätigkeit im Akutbereich mit Schwerpunkt im Bereich Neurologie, Intensivmedizin und Beatmung und Aufbau von geriatrischen Abteilungen im Akutkrankenhaus. Leitung eines interdisziplinärem therapeutischen Teams in einem Akutkrankenhaus mit allen Indikationsbereichen.
Zertifizierte Vojta Erwachsene & Bobath-Therapeutin, ausgebildet in Manueller Therapie, NAP, Therapie nach Klein-Vogelbach, Affolter-Therapie, F.O.T.T., Ernährungsberaterin, Myofaciale Triggerpunkttherapie (MTrP), Reflektorische Atemtherapie, Ethikberaterin im Gesundheitswesen, CMD, LSVT- BIG und SHT.
Seit 2005 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie für Sprachtherapeuten und Physiotherapeuten und Interessierte. Durchführung von Behandlungssupervisionen.
Arbeits- und Interessenschwerpunkte:
- Neurologie: alle Phasen, Atemtherapie bei TK- Patienten, invasive Beatmung, Dysphagietherapie und Trachealkanülen- und Sekretmanagement
- Intensivmedizin: Frühmobilisation beatmeter Patienten und spezialisierte Atemtherapie bei wenig/nicht-responsiven Patienten
- Pneumologie/ innere Medizin: Sekretmanagement bei intubierten und beatmeten Patienten, effektive Prophylaxentherapie zur Erreichung einer Rehabilitationsfähigkeit der Patienten
- Manuelle- & Schmerztherapie bei Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen
Dr. ULRIKE FRANK, Diplom Patholinguistin
Mehrjährige Tätigkeit in der neurologischen Rehabilitation in Deutschland und der Schweiz. Schwerpunkt: Frührehabilitation, Dysphagie und Trachealkanülenmanagement. Promotionsthema: Interdisziplinäres Trachealkanülenmanagement. Praxisbegleitende Weiterbildung u.a. in den Bereichen F.O.T.T., Bobath-Therapie, Basale Stimulation, P.N.F., Affolter-Therapie, Therapie bei Laryngektomie, Therapie bei Sprechapraxie.
Seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam. Lehr- und Forschungstätigkeit zu Dysphagie und sprechmotorischen Störungen. Seit 2009 Aufbau und Leitung des interdisziplinären Swallowing Research Lab an der Universität Potsdam (www.uni-potsdam.de/swallow).
Seit 1999 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie und Diagnostik und Therapie bei Sprechapraxie. Diverse Publikationen und Vorträge und Workshops zu diesen Themen.
Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte:
- Atem-Schluck-Koordination bei Gesunden und bei Patienten mit Dysphagie und respiratorischen Erkrankungen
- Effekte atemtherapeutischer Interventionen auf die Schluckfunktion bei Patienten mit Dysphagie
- Einsatz von Biofeedbackverfahren in der Dysphagietherapie
- Entwicklung und Validierung von Diagnostik- und Therapieverfahren für Dysphagiepatienten mit und ohne Trachealkanülen
Atemtherapie ist ein essentieller Teil der pathologiespezifischen Behandlung von Dysphagiepatient*innen. Aber welche effektiven atemtherapeutischen Möglichkeiten gibt es bei Patient*innen mit multifaktoriellen Erkrankungen, insuffizientem Husten und Sekretmanagement und Beeinträchtigungen der laryngealen Funktionen?
In diesem Seminar werden Grundlagen zur Atemphysiologie der Bezug zum Sekret- und Speichelmanagement erläutert, die zu einem vertieften Verständnis der Pathophysiologie der Schluckfunktion bei Patient*innen der neurologischen (Früh-)rehabilitation führen. Methoden zur Rehabilitation der Schluck- und Hustenfunktion und laryngealer Dysfunktionen werden vorgestellt und die Anwendung anhand von spezifischen Krankheitsbildern wird vermittelt. Die Methodenauswahl orientiert sich an den Ressourcen und funktionellen Zielen der Patient*innen.
In den praktischen Übungen werden Methoden der atemerleichternden Lagerung und Positionierung, atemunterstützende Tapes, hustenunterstützende Maßnahmen und Strategien, spezielle Hands- on Techniken und Atemreizgriffe vorgestellt und mit intensiver Supervision aktiv umgesetzt.
Ergänzend werden einige atemtherapeutische Hilfsmittel vorgestellt und deren störungsspezifische Verwendungsmöglichkeiten werden praxisnah erläutert.
Den Teilnehmern wird ein seminarbegleitendes Script (pdf) sowie ein E-Script (kommentierte Videotutorials zur den praktischen Übungen) zur Verfügung gestellt.
Zielgruppe: Dysphagietherapeut*innen aller Berufsgruppen mit Erfahrungen in der Dysphagiediagnostik und -therapie. Erfahrungen in der Behandlung tracheotomierter Patient*innen sind von Vorteil.
Verpflegung: kleine Pausensnacks, kein Mittagessen
20 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 12
Maximum: 20
Kosten
Mitglieder: €575,-
Ihr Preis: €740,-
Einheiten
24 EH á 45 Min.
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19.06.2027
- 20.06.2027
19.06.: 09:30 - 17:00 Uhr 20.06.: 09:00 - 13:30 Uhr
2027-10PDF
Stillen in der Logopädie
ReferentIn: Michaela Dreißig, Lina Mazzoni
Michaela Dreißig
Akadem. Sprachtherapeutin (M.A), Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie
Michaela Dreißig, M.A. ist akademische Sprachtherapeutin, zertifizierte Still- und Laktationsberaterin IBCLC sowie Heilpraktikerin für Psychotherapie. Als Mitinhaberin der Praxis für Logopädie Kopp & Dreißig in Wolfratshausen und Inhaberin der Familienbegleitung „Räuberling" begleitet sie junge Familien in den Bereichen Stillen, Beikosteinführung und Essentwicklung.
Ihre klinischen Schwerpunkte liegen auf der Diagnostik und Therapie orofazialer Dysfunktionen, Schluck- und Fütterstörungen sowie restriktivem Essverhalten (ARFID) bei Säuglingen und Kindern. Besonders widmet sie sich der therapeutischen Begleitung bei oralen Restriktionen. Als erfahrene Referentin hält sie seit vielen Jahren Vorträge zu diesen interdisziplinären Schnittstellenthemen.
Lina Mazzoni
Akadem. Sprachtherapeutin (B.Sc.), Still- und Laktationsberaterin IBCLC und Heilpraktikerin für Psychotherapie.
Lina Mazzoni ist akadem. Sprachtherapeutin (B.Sc.), Still- und Laktationsberaterin IBCLC und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Lina hat zunächst in ambulanten logopädischen Praxen gearbeitet und sich über Jahre weiter fortgebildet, so dass sie 2018 auch für ein Jahr mit dem Schwerpunkt Stillen auf einer Wochenbettstation in Hamburg gearbeitet hat. Mittlerweile hat sie eine Praxis in Hamburg und arbeitet selbstständig als Still- & Laktationsberaterin und logopädisch mit Familien zu den Themen Saug-, Schluck- und Fütter-/Ernährungsstörungen sowie orofazialen Dysfunktionen. Dazu kam 2024 dann noch die psychotherapeutische Arbeit nach HPG bei ARFID mit Kindern und Jugendlichen.
Das Saugen ist eine der ersten und eine überlebenswichtige myofunktionelle Leistung. Physiologisches Saugen ist Muskeltraining von der ersten Stunde an. Es läuft zu weiten Teilen selbstgesteuert ab, sofern Mutter und Kind ausreichend Ruhe haben und die Gelegenheit für ausgedehnten Hautkontakt ermöglicht wird. Was jedoch, wenn das Stillen nicht sofort gut klappt oder ein Säugling zeitweise zusätzliche Nahrung braucht, um ausreichend Gewicht zuzunehmen?
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den motorischen Abläufen und Funktionen des Saugens an der Brust und an der Flasche. Wir wägen Chancen und Risiken der Zufütterung mit der Flasche und mit stillfreundlichen Alternativen ab. Wir erarbeiten myofunktionelle Kriterien für Ernährungs- und Beruhigungssauger. Außerdem beschäftigen wir uns mit stillfreundlichen Zufüttermethoden, sehen uns Vor- und Nachteile an und üben deren Handhabung. Denn das Wissen um Stillen und Saugen ist in der Arbeit mit Säuglingen unabdinglich für unser logopädisches Handeln.
· Physiologie Saugen an der Brust
· Saugen an der Flasche
· Zufüttermethoden (Flasche und brustnah)
· Myofunktionelle Anforderung an Ernährungssauger, sowie deren bedürfnisorientierter Einsatz
· Myofunktionelle Anforderungen an Beruhigungssauger, sowie deren verantwortungsbewusster Einsatz
· WHO-Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten
Zwei Kaffeepausen am ersten Tag und eine Kaffeepause am zweiten Tag mit Verpflegung sind im Preis inbegriffen, Mittagessen ist vor Ort möglich.
IBIS Styles
Wankmüllerhofstraße 37
4020 Linz
https://all.accor.com/booking/de/ibis/hotel/0519?destination=linz-austria&compositions=1&dateIn=2026-08-23&dateOut=2026-08-24&nights=1&hideWDR=false&accessibleRoom=false
Wankmüllerhofstraße 37
4020 Linz
https://all.accor.com/booking/de/ibis/hotel/0519?destination=linz-austria&compositions=1&dateIn=2026-08-23&dateOut=2026-08-24&nights=1&hideWDR=false&accessibleRoom=false
30 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 13
Maximum: 30
Kosten
Mitglieder: €315,-
Ihr Preis: €445,-
Einheiten
13 EH á 45 Min.
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25.06.2027
- 26.06.2027
25.06.: 09:00 - 17:30 Uhr; 26.06.: 09:00 - 15:30 Uhr
2027-11PDF
Stottertherapie mit Kindern im Schulalter
ReferentIn: Claudia Walther
Claudia Walther ist Diplom-Logopädin. Nach ihrer Ausbildung zur Logopädin in Kreischa/Dresden arbeitete sie in einer logopädischen Praxis mit dem Schwerpunkt Stottertherapie. Anschließend absolvierte sie den Studiengang Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen. In ihrer Diplomarbeit, die u.a. von Dr. Patricia Sandrieser und Peter Schneider betreut wurde, befasste sie sich intensiv mit Stottern im Kindesalter und konzipierte ein Diagnostikinstrument für stotternde Kinder. Sie arbeitet als Lehrlogopädin für kindliches Stottern, ist als Referentin tätig und begleitet einen Lehrauftrag für Redeflussstörungen an der RWTH Aachen.
Schulkinder sollen sich auch mit einem möglicherweise bestehenbleibenden Stottern als kompetente und selbstbewusste Sprecher erleben.
Der Modifikationsansatz bietet dafür viele Möglichkeiten: Übungen zur Desensibilisierung, zum Abbau negativer psychischer Reaktionen und der Begleitsymptomatik stehen im Mittelpunkt der Therapie. Dies sind Voraussetzungen, um mittels Modifikationstechniken den Schweregrad und die Häufigkeit von Symptomen zu reduzieren. Die Kinder werden so zu Expertinnen und Experten für ihr Stottern und erlangen Handlungskontrolle.
In Anlehnung an das Konzept Schul-KIDS (Sandrieser & Schneider, 2025) stellt die Referentin die konkrete Umsetzung des Modifikationsansatzes vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Gelegenheit, Therapieinhalte auszuprobieren und die verschiedenen Modifikationstechniken in ihrer Umsetzung zu üben. Ziel des Seminars ist es, einen Handlungsstrang für die Arbeit mit stotternden Schulkindern zu entwerfen, der dann in der Diagnostik und Therapie genutzt werden kann. Die dafür notwendigen Voraussetzungen werden besprochen.
Um einen effektiven Einstieg in das Seminar zu finden, wird folgende Basisliteratur empfohlen:
Sandrieser, P. (2003). Mini-KIDS – ein Konzept zur direkten Behandlung von Stottern im
Kindergartenalter. Forum Logopädie 2 (17). (Steht im Online-Archiv des dbl zum
Download bereit)
Sandrieser, P. (2014). Stottern im Kindesalter (Basisartikel). Sprachförderung und
Sprachtherapie in Schule und Praxis 2/14, 58-64.
Zwei Kaffeepausen am ersten Tag und eine Kaffeepause am zweiten Tag mit Verpflegung sind im Preis inbegriffen, Mittagessen ist vor Ort möglich.
IBIS Styles Linz
Wankmüllerhofstraße 37
4020 Linz
https://all.accor.com/booking/de/ibis/hotel/0519?destination=linz-austria&compositions=1&dateIn=2026-08-23&dateOut=2026-08-24&nights=1&hideWDR=false&accessibleRoom=false
Wankmüllerhofstraße 37
4020 Linz
https://all.accor.com/booking/de/ibis/hotel/0519?destination=linz-austria&compositions=1&dateIn=2026-08-23&dateOut=2026-08-24&nights=1&hideWDR=false&accessibleRoom=false
25 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 12
Maximum: 25
Kosten
Mitglieder: €300,-
Ihr Preis: €420,-
Einheiten
16 EH á 45 Min.
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08.09.2027
- 11.09.2027
1.Tag 10:00-18:00 Uhr / 2.-3. Tag 09:00-17:00 Uhr / 4.Tag 08:00 16:00 Uhr
2027-12PDF
Manuelle Schlucktherapie Modul 1+2
ReferentIn: Tarek Elsherif
Tarek Elsherif ist Physiotherapeut mit Schwerpunkt auf neurologischer Rehabilitation und langjähriger praktischer sowie lehrender Erfahrung. Seit 2017 ist er als Physiotherapeut in der neurologischen und kardiologischen Rehabilitation am Klinikum Bad Hall und Bad Schallerbach tätig und arbeitet seit 2021 zusätzlich selbstständig als Physiotherapeut.
Seit 2021 ist Tarek Elsherif als Referent für die NAP Akademie in Österreich und Deutschland tätig. Sein besonderer fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Manuellen Schlucktherapie, in der er die Module 1 und 2 sowie Refresher-Kurse unterrichtet. Darüber hinaus referiert er zu NAP, Spastizität, motorischem Strategietraining, der neurologischen Schulter und PNF in der Ergotherapie. Seine Expertise wird durch zahlreiche Fortbildungen in der neurologischen Physiotherapie, unter anderem zu Parkinson, Multipler Sklerose, Ataxie, Schwindel und motorischem Lernen, ergänzt.
Neben seiner Referententätigkeit ist Elsherif seit 2024 als nebenberuflich Lehrender an der FH Gesundheitsberufe OÖ tätig und unterrichtet unter anderem im Bereich Neurologie. Seit 2025 lehrt er zudem PNF am IMC Krems. Aktuell absolviert er einen Universitätslehrgang in Neurophysiotherapie an der Universität für Weiterbildung Krems.
2024 war er gemeinsam mit Renata Horst an einer Publikation zur Brain-Computer-Interface-Therapie und Physiotherapie in der Schlaganfallrehabilitation in der Fachzeitschrift „Physiotherapeuten“ beteiligt.
Manuelle Schlucktherapie 1
25 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (2,5 Tage)
• Einfluss des limbischen System auf die posturale Kontrolle
• Anatomie und Biomechanik der Kopf-, Nacken- und Schultergürtelmuskulatur
• Motorische Lernprinzipien
• Elastizitätsförderung der Atem- und Schluckmuskulatur
• Maßnahmen zur Dämpfung des Sympathikotonus
• Gesichts- und Zungenaktivitäten für das Schlucken als Sequenz
Manuelle Schlucktherapie 2
25 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (2,5 Tage)
• Techniken zur Verbesserung der Elastizität von Kau-, Schluck-, Stimm- und
Sprechmuskulatur
• Mobilisationstechniken des Kiefergelenks, der oberen Kopfgelenke und des
cervikothorakalen Übergangs
• Untersuchung der Hirnnerven und Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
• Befundorientierte und problemlösende Therapiestrategien
Benötigte Materialien pro TN:
- eine Einmalzahnbürste
- 5 Stück ES-Kompressen
- eine elastische Binde
Verpflegung: kleine Pausensnacks, kein Mittagessen
fba Fortbildungsakademie für therapeutische Berufe Linz
Scharitzerstraße 8
4020 Linz
www.fortbildungsakademie.at
Scharitzerstraße 8
4020 Linz
www.fortbildungsakademie.at
24 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 24
Kosten
Mitglieder: €890,-
Ihr Preis: €1055,-
Einheiten
50 EH á 45 Min.
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24.09.2027
- 25.09.2027
Sa & So: 09.00-17.00 Uhr
2027-13PDF
Diagnostik und Therapie der Sprechapraxie
ReferentIn: Anja Staiger, Ingrid Aichert
Anja Staiger ist Logopädin und Klinische Linguistin (BKL). Von 2005 bis 2024 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie München (EKN), München, wo sie 2009 auch ihre Promotion über ein Thema zur Sprechapraxie abschloss. Seit 2024 ist sie als assoziierte wiss. Mitarbeiterin in der EKN und als klinische Linguistin im Marion von Tessin Memory-Zentrum, München, tätig. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Sprach- und Sprechstörungen bei degenerativen und nichtdegenerativen neurologischen Erkrankungen. Sie hat Erfahrung als Dozentin an Universitäten, Hochschulen und Logopädieschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ingrid Aichert studierte Patholinguistik an der Universität Potsdam (Diplom) und promovierte in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN) über Sprechapraxie. Von 2002 bis 2025 arbeitete sie dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin, seit 2025 forscht sie als assoziierte wissenschaftliche Mitarbeiterin weiterhin in der EKN zu neurogenen Sprach- und Sprechstörungen. Zudem ist sie seit 2025 in der Lehre und Koordination des Studiengangs Sprachtherapie am Lehrstuhl für Germanistische Linguistik der LMU München tätig. Als erfahrene Referentin bietet sie seit vielen Jahren Weiterbildungen für Sprachtherapeut:innen zu Sprechapraxie, Aphasie und neurogenen Schriftsprachstörungen an.
Verpflegung: Snacks, Mittagessen
Die Sprechapraxie besitzt einen hohen klinischen Stellenwert in der neurologischen Rehabilitation wie in der ambulanten Versorgung von Patient*innen mit erworbener Hirnschädigung. In dem Seminar werden die wichtigsten Grundlagen für die Behandlung der Sprechapraxie vermittelt. Am ersten Seminartag wird das Störungsbild umfassend dargestellt und sowohl modelltheoretisch als auch klinisch-symptomatologisch von phonologischen Störungen bei Aphasie sowie phonetischen Störungen bei Dysarthrie abgegrenzt. Anschließend wird in die diagnostischen Möglichkeiten nach aktuellen Standards eingeführt. Schwerpunkt des zweiten Tages ist die Therapie der Sprechapraxie. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Schweregrade und Störungsprofile werden Therapieansätze praxisorientiert vorgestellt und vor dem Hintergrund der aktuellen Evidenzlage diskutiert. Vermittelte Inhalte werden durch Übungen sowie zahlreiche Fallbeispiele vertieft.
Die Seminarverpflegung umfasst: 2 Kaffeepause, 3-gängiges Mittagessen, Tagungsgetränke.
25 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 12
Maximum: 25
Kosten
Mitglieder: €440,-
Ihr Preis: €605,-
Einheiten
18 EH á 45 Min.
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24.09.2027
- 05.11.2027
Fr, 24.09.: 8:30-16:15 Uhr (Präsenz), Fr, 5.11.: 8.30-11:45 Uhr (online)
2027-14PDF
Therapie der Kindlichen Sprechapraxie mit DTTC-Linz (Dynamic Temporal And Tactile Cueing)
ReferentIn: Eva Huber
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Entwicklungsmedizinischen Zentrums, Konventhospital der Barmherzigen Brüder Linz
- Vortragende an der FH Gesundheitsberufe OÖ, Bachelorstudiengang Logopädie
- Internationale Vortragende für DTTC-Linz bei VED
Das Therapiekonzept DTTC (Dynamic Temporal and Tactile Cueing) ist eines der wenigen evidenzbasierten Therapiekonzepte im deutschsprachigen Raum. Möglicherweise ist es als Integrale Stimulation schon bekannt, die genaue Umsetzung jedoch noch unklar.
Im Präsenzteil wird DTTC-Linz umfassend vorgestellt und die praktische Anwendung Schritt für Schritt geübt. Ein besonderer Fokus liegt auf den zugrundeliegenden Prinzipien des motorischen Lernens und deren Einfluss auf die Therapievorbereitung. Die Teilnehmenden erhalten detaillierte Einblicke in die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anwendung und die spezifischen Therapietechniken.
Refresher/Intervision: Im Online-Teil werden Ihre Erfahrungen, die Sie mit DTTC-Linz in der Zwischenzeit gemacht haben, in der Gruppe diskutiert. Fragen oder Unsicherheiten, die sich in der Therapieanwendung ergaben, werden bearbeitet. Ziel ist eine möglichst programmtreue Umsetzung des Therapiekonzepts.
Nach dem Seminar sind die Teilnehmenden in der Lage, die Therapie unter Berücksichtigung der Prinzipien des motorischen Lernens zu planen und das Konzept effektiv umzusetzen. Zudem lernen sie, die Programmtreue zu gewährleisten und den Fortschritt der Therapie zu messen.
Teilnahmevoraussetzung: Therapeut:innen, die Kinder mit VED therapieren.
Verpflegung: 2x Kaffeepause inkl. Kaffee, Tee sowie pikanter und süßer Snacks, 1x Mittagessen inkl. Getränkepauschale
24 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 8
Maximum: 24
Kosten
Mitglieder: €250,-
Ihr Preis: €350,-
Einheiten
12 EH á 45 Min.
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20.10.2027
- 20.10.2027
09:00-17:00 Uhr
2027-15PDF
Deep Dive: Klinischer Nutzen von Capsaicin bei neurogener Dysphagie
ReferentIn: Eliane Lüthi-Müller
Curriculum vitae Eliane Lüthi-Müller
Nach dem Studium zur diplomierten Logopädin EDK an der Universität Basel (CH) arbeitete Eliane Lüthi-Müller mehrere Jahre an einer Heilpädagogischen Tagesschule mit Kindern und Jugendlichen mit Mehrfachbehinderung (Schwerpunkt Dysphagie und Unterstützte Kommunikation). Mit dem Wechsel zu den Kliniken Valens im Jahr 2015 verlagerte sich ihr beruflicher Schwerpunkt auf die neurologische Rehabilitation von Erwachsenen.
Während ihres Master- respektive Doktoratsstudiums an der Donau-Universität Krems (A) und der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein (FL) legte sie den Fokus ihrer Forschungstätigkeit auf das Thema "klinischer Nutzen von Capsaicin bei neurogener Dysphagie".
Die Ergebnisse wurden 2022 in der Fachzeitschrift Dysphagia veröffentlicht und im Jahr darauf mit dem renommierten Forschungspreis der Rehaklinik Rheinfelden (CH) ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an einer Nachfolgestudie, in der die Effektivität des Atemwegsclearings nach der hustenstimulierenden Behandlung mit Capsaicin-Aerosol mittels bildgebendem Verfahren (FEES) untersucht wird.
Deep Dive: Klinischer Nutzen
von Capsaicin bei neurogener Dysphagie
Ein Tagesseminar zur vertieften Auseinandersetzung mit
Anwendung, Wirkung, Evidenz und Praxis
Bei neurogener Dysphagie treten neben Schluck- häufig auch Hustenfunktionsstörungen
auf. Die damit assoziierten Defizite im Schutz der Atemwege
bedeuten für die Betroffenen: Ausgerechnet, wenn das Risiko zu aspirieren aufgrund
der Dysphagie erhöht ist, sind sie in ihrer Fähigkeit eingeschränkt, aspiriertes Material
sensorisch wahrzunehmen und aus den Atemwegen zu entfernen. Eine typische und
schwerwiegende Komplikation ist die Aspirationspneumonie. Trotz fortwährender
Ausweitung und Verbesserung des Therapieangebotes bleibt sie eine der häufigsten
Todesursachen.
Mit Capsaicin steht dem Behandlungsteam ein nicht-deklarationspflichtiges
Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung, das es Dysphagie-Patienten mit erhöhter
Hustenreizschwelle erlaubt, das aufgrund ihrer neurologischen Erkrankung
unzugängliche Hustenpotenzial zu mobilisieren und bei Bedarf »aus eigener Kraft« ein
Atemwegsclearing durchzuführen. Systemisch angewendet kann Capsaicin zudem
dazu beitragen, das Aspirationsrisiko zu senken, indem es durch Verbesserung der
pharyngealen Sensibilität und Verkürzung der Latenzzeit das Schlucken "sicherer"
macht.
Das Seminar zeigt auf, wie Capsaicin neue therapeutische Möglichkeiten eröffnen
kann und bietet den Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die
Anwendungsmöglichkeiten in der Behandlung protektiver Defizite. Neben den Basics
zur Wirkung und dem Wirkmechanismus der verschiedenen Anwendungsformen, liegt
der Fokus der ganztägigen Veranstaltung auf deren Einsatz im klinischen Alltag.
Anhand von Fallbeispielen und Videosequenzen werden Chancen und Grenzen des
Alkaloids aufgezeigt und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung
erläutert. Ergänzend werden diagnostische Abläufe und mögliche Therapiepfade
präsentiert.
Zielgruppe: Logopäd*innen/Fachpersonen mit Dysphagie-Erfahrung
Teilnahmebestätigung:
• Theoretischer und klinischer Überblick über das Alkaloid Capsaicin
• Darstellung der drei Anwendungsbereiche im therapeutischen Setting mit Bezug
zu relevanten Studien
- transdermal
- systemisch/lokal
- pharyngeale Exposition mit Capsaicin-Aerosol
• Vorstellung der eigenen Forschungsarbeiten
• Von der Diagnostik zur Therapie: Diagnostische Abläufe und mögliche
Therapiepfade
• Fallbeispiele aus der Praxis; Möglichkeiten und Grenzen
ONLINE
20 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 20
Kosten
Mitglieder: €100,-
Ihr Preis: €140,-
Einheiten
8 EH á 45 Min.
Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
27.10.2027
- 28.10.2027
9:00 - 16:30 Uhr
2027-16PDF
Wortschatz 360Grad
ReferentIn: Ann-Kathrin Schäfer
Ann-Kathrin Schäfer ist Logopädin und Lehrlogopädin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren
vier Kindern in Iserlohn und hat eines wirklich nie: Langeweile! 2010 machte sie ihr Examen
an der Schule für Logopädie in Hattingen, an die sie später im August 2016 mit viel
Berufserfahrung und noch mehr Ideen als Lehrlogopädin für den Fachbereich Stimme
zurückkehrte. Daneben unterrichtet sie das Fach Dysgrammatismus.
In der Zwischenzeit war Ann-Kathrin als fachliche Leitung in einem interdisziplinären
Therapiezentrum tätig und hat 2015 eine eigene Praxis am Dortmunder Phoenixsee
gegründet, die sie 2016 nach der Geburt ihres ersten Sohnes für die Familie und die Lehre
übergab. 2018 schloss sie dann außerdem ihr begleitendes Fernstudium ab und ist seitdem
auch Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Derzeit befindet sie sich im Studiengang
Master of Business Administration.
Seit Januar 2020 ist sie außerdem selbstständig als Dozentin, Autorin und Illustratorin und
hat in diesem Zuge unter anderem den Onlineshop für Logopäden „Herz & Spatel“
gegründet sowie die kleine familiäre Logolernwelt www.hunderminuten.de.
Kurze Vita als Stichpunkte
2010 Logopädieexamen in Hattingen
2011 Logopädin in interdisziplinärem Therapiezentrum in Essen, NRW
2012 Fachliche Leitung in interdisziplinärem Therapiezentrum in Essen, NRW
2015 Gründung eigene Praxis in Dortmund
2016 Lehrlogopädin in Hattingen, Fachbereiche Stimme & Dysgrammatismus
2018 Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen
Seit 2020 Beginn als Freiberufliche Dozentin, Autorin und Illustratorin
Seit 2020 Weiterhin praktische Tätigkeit als Logopädin in Schwerte
Seit 2022 Beginn Studium Master of Business Administration (Power MBA)
„Heute beschäftigen wir uns mit den Bauernhoftieren. Na? Welche kennst du denn schon?“ Kommt dir bekannt vor? Findest du vermutlich selbst langweilig, oder? In diesem Seminar lernst du, warum der Wortschatzaufbau in Kategorien gar nicht so effektiv ist und wie wir das Ganze wesentlich klüger gestalten können. Dafür müssen wir verstehen, wie das ganze System überhaupt funktioniert. Wir schauen uns außerdem die oftmals schwierige Diagnostik im Bereich Lexikon an. Dazu gibt es jede Menge buntes Material & Gestaltungsideen rund um das spannende Thema Wortschatz.
Tipp: Ritterrüstung nicht vergessen!
Zwei Kaffeepausen/Tag mit Verpflegung sind im Preis inbegriffen, Mittagessen ist vor Ort möglich.
30 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 12
Maximum: 30
Kosten
Mitglieder: €325,-
Ihr Preis: €455,-
Einheiten
16 EH á 45 Min.
Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?
29.10.2027
- 29.10.2027
09:00 - 11:30 Uhr
2027-17PDF
Immer Ärger mit dem Arbeitsgedächtnis
ReferentIn: Ann-Kathrin Schäfer
Ann-Kathrin Schäfer ist Logopädin und Lehrlogopädin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren
vier Kindern in Iserlohn und hat eines wirklich nie: Langeweile! 2010 machte sie ihr Examen
an der Schule für Logopädie in Hattingen, an die sie später im August 2016 mit viel
Berufserfahrung und noch mehr Ideen als Lehrlogopädin für den Fachbereich Stimme
zurückkehrte. Daneben unterrichtet sie das Fach Dysgrammatismus.
In der Zwischenzeit war Ann-Kathrin als fachliche Leitung in einem interdisziplinären
Therapiezentrum tätig und hat 2015 eine eigene Praxis am Dortmunder Phoenixsee
gegründet, die sie 2016 nach der Geburt ihres ersten Sohnes für die Familie und die Lehre
übergab. 2018 schloss sie dann außerdem ihr begleitendes Fernstudium ab und ist seitdem
auch Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Derzeit befindet sie sich im Studiengang
Master of Business Administration.
Seit Januar 2020 ist sie außerdem selbstständig als Dozentin, Autorin und Illustratorin und
hat in diesem Zuge unter anderem den Onlineshop für Logopäden „Herz & Spatel“
gegründet sowie die kleine familiäre Logolernwelt www.hunderminuten.de.
Kurze Vita als Stichpunkte
2010 Logopädieexamen in Hattingen
2011 Logopädin in interdisziplinärem Therapiezentrum in Essen, NRW
2012 Fachliche Leitung in interdisziplinärem Therapiezentrum in Essen, NRW
2015 Gründung eigene Praxis in Dortmund
2016 Lehrlogopädin in Hattingen, Fachbereiche Stimme & Dysgrammatismus
2018 Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen
Seit 2020 Beginn als Freiberufliche Dozentin, Autorin und Illustratorin
Seit 2020 Weiterhin praktische Tätigkeit als Logopädin in Schwerte
Seit 2022 Beginn Studium Master of Business Administration (Power MBA)
Viel zitiert in der Sprachtherapie mit Kindern und Erwachsenen und am Ende sowieso meistens Schuld - das Arbeitsgedächtnis. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Begriff "Arbeitsgedächtnis" und welchen Einfluss hat es auf die Logopädie mit den kleinen und großen Patienten?
Wir nähern uns dem Thema Arbeitsgedächtnis in diesen 3 Unterrichtseinheiten ganz praxisnah und neugierig. Selbstverständlich auch mit Spaß und jeder Menge Material. Es lohnt sich.
Eine Kaffeepause mit Verpflegung ist im Preis inbegriffen.
30 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 12
Maximum: 30
Kosten
Mitglieder: €120,-
Ihr Preis: €170,-
Einheiten
3 EH á 45 Min.
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19.11.2027
- 19.11.2027
9:00-17:00 Uhr
2027-18PDF
Schlafapnoe – Auswirkungen auf Stimme und Atmung erkennen und therapeutisch begleiten
ReferentIn: Michael Helbing
Michael Helbing ist ein europaweit geschätzter Dozent und Experte für die Themengebiete Atemtherapie, Stimmtherapie, neurologische Therapie, Sprecherziehung und Stimmbildung. Zudem unterstützt er durch seine Fortbildungen in Ethik und Palliative Care die Kolleg*innen aus der palliativen Versorgung. Seine umfassende Erfahrung in der pädagogischen Arbeit sowie seine Expertise machen ihn zu einer gefragten Fachkraft bei Fortbildungen, Tagungen und Workshops. Er arbeitet eng mit verschiedenen Verbänden zusammen, moderiert auf großen Bühnen und veröffentlicht regelmäßig in renommierten Fachmedien. Seine Podcasts und Veröffentlichungen widmen sich der Wissensvermittlung im Bereich Stimme, Atmung und Kommunikation.
Als Dozent und Trainer schult Michael Helbing regelmäßig Fachkolleg*innen und Kliniken. Dabei legt er besonderen Wert auf eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Vermittlung, die stets die neuesten Erkenntnisse integriert. Zusätzlich supervisiert er Fachkräfte und steht ihnen beratend zur Seite.
Mit dem Stimmkontor, einer von ihm geleiteten Praxis, hat Michael Helbing ein professionelles Team aus Exper*tinnen zusammengestellt, das sich auf die Sprech- und Gesangsstimme spezialisiert hat. Der Fokus liegt auf Therapie und Pädagogik. Obwohl er selbst nicht mehr therapiert, berät er weiterhin Patient*innen mit schweren Stimm- und Atemwegserkrankungen oder ME/CFS, um ihnen individuelle Lösungen und Ansätze zu bieten.
Sein Engagement in der Lehre und Fortbildung, gepaart mit seiner langjährigen Erfahrung, macht Michael Helbing zu einer der führenden Stimmen im Bereich der Stimm- und Atempädagogik in Europa.
Differentialdiagnostik, Symptomverständnis und interdisziplinäre Strategien für die Praxis.
Schlafapnoe ist weit mehr als nächtliches Schnarchen. Sie wirkt sich auf Atmung, Stimme, Leistungsfähigkeit und vegetative Regulation aus. Die wiederkehrenden Atemaussetzer beeinträchtigen nicht nur den Schlaf, sondern auch die Stimmqualität, Atemökonomie und Regenerationsfähigkeit am Tag.
In dieser interdisziplinären Fortbildung wird der Zusammenhang zwischen obstruktiver Schlafapnoe und Funktionen des Stimm- und Atemsystems differenziert betrachtet. Im Fokus stehen therapeutisch relevante Symptome, Differentialdiagnostik sowie praktische Strategien, die Betroffene im Alltag unterstützen können.
Neben Hintergrundwissen zur Pathophysiologie und Diagnostik werden konkrete Übungen erarbeitet. Ergänzend werden Hilfsmittel, Therapiekonzepte und Begleitmöglichkeiten zur CPAP-Therapie vorgestellt.
Inhalte:
- Anatomisch-physiologische Grundlagen der Schlafapnoe
- Auswirkungen auf Stimme, Atmung, vegetatives Nervensystem
- Differentialdiagnostik: Wann ist es Apnoe, wann funktionell?
- Therapieansätze aus Stimm-, Atem- und Bewegungstherapie
- Übungen zur Verbesserung der Atemkraft und Atemführung
- Möglichkeiten der Begleitung bei CPAP- oder Beatmungstherapie
- Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch und Anwendungsübertragung
Das Seminar richtet sich an Fachpersonen aus Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie, Heilpraktik sowie angrenzenden therapeutischen, medizinischen oder beratenden Berufsgruppen. Vorkenntnisse in Atem- oder Stimmtherapie sind willkommen, aber nicht erforderlich.
Material für die Teilnehmenden: 1 Matte, bewegungsfreudige Kleidung.
Verpflegung während des Seminars: Vormittags- und Nachmittagsjause (Heißgetränke, alkoholfreie Getränke, kleine Snacks, Mehlspeisen und/oder Obst), Mittagessen
22 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 10
Maximum: 22
Kosten
Mitglieder: €200,-
Ihr Preis: €280,-
Einheiten
9 EH á 45 Min.
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20.11.2027
- 21.11.2027
Sa & So: 9-16.30 Uhr
2027-19PDF
ME/CFS in der Therapie
ReferentIn: Michael Helbing
Michael Helbing ist ein europaweit geschätzter Dozent und Experte für die Themengebiete Atemtherapie, Stimmtherapie, neurologische Therapie, Sprecherziehung und Stimmbildung. Zudem unterstützt er durch seine Fortbildungen in Ethik und Palliative Care die Kolleg*innen aus der palliativen Versorgung. Seine umfassende Erfahrung in der pädagogischen Arbeit sowie seine Expertise machen ihn zu einer gefragten Fachkraft bei Fortbildungen, Tagungen und Workshops. Er arbeitet eng mit verschiedenen Verbänden zusammen, moderiert auf großen Bühnen und veröffentlicht regelmäßig in renommierten Fachmedien. Seine Podcasts und Veröffentlichungen widmen sich der Wissensvermittlung im Bereich Stimme, Atmung und Kommunikation.
Als Dozent und Trainer schult Michael Helbing regelmäßig Fachkolleg*innen und Kliniken. Dabei legt er besonderen Wert auf eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Vermittlung, die stets die neuesten Erkenntnisse integriert. Zusätzlich supervisiert er Fachkräfte und steht ihnen beratend zur Seite.
Mit dem Stimmkontor, einer von ihm geleiteten Praxis, hat Michael Helbing ein professionelles Team aus Exper*tinnen zusammengestellt, das sich auf die Sprech- und Gesangsstimme spezialisiert hat. Der Fokus liegt auf Therapie und Pädagogik. Obwohl er selbst nicht mehr therapiert, berät er weiterhin Patient*innen mit schweren Stimm- und Atemwegserkrankungen oder ME/CFS, um ihnen individuelle Lösungen und Ansätze zu bieten.
Sein Engagement in der Lehre und Fortbildung, gepaart mit seiner langjährigen Erfahrung, macht Michael Helbing zu einer der führenden Stimmen im Bereich der Stimm- und Atempädagogik in Europa.
ME/CFS in der Therapie
Myalgische Enzephalomyelitis bzw. Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS) stellt eine komplexe neuroimmunologische Erkrankung dar. In dieser Weiterbildung liegt der Fokus auf dem tiefgehenden Verständnis von ME/CFS sowie den differenzierten Symptomen und Herausforderungen, die mit der Fatigue einhergehen. Teilnehmer lernen, wie sie in ihrer beruflichen Praxis fundiertes Wissen über diese Krankheit einsetzen können.
Der Kurs bietet eine umfassende Einführung in die Grundlagen von ME/CFS, wobei der Schwerpunkt auf Definition, Ursachen und diagnostischen Verfahren liegt. Weiterhin werden spezifische Erkrankungen wie Multiple Skelrose, ADHS und somatische Störungen und Orthostatische Intoleranz detailliert besprochen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Fatigue als umfassendem Symptomkomplex, der bei verschiedenen Erkrankungen auftreten kann.
Im Rahmen des Seminars werden praxisnahe, therapeutische Strategien vermittelt. Teilnehmer erfahren, wie sie Pacing-Methoden bei PEM anwenden und den Umgang mit Stress sowie Brain Fog verbessern können. Es werden Methoden des Energiemanagements und der Selbstregulation vorgestellt, die eine nachhaltige Ressourcenschonung ermöglichen. Zudem wird der Abbau gesellschaftlicher Barrieren und Stigmatisierung thematisiert, um ein tieferes Verständnis für Betroffene zu fördern.
Kursinhalte:
- Grundlagen zu ME/CFS:
- Definition, Ursachen, Diagnostik
- Symptome und Besonderheiten der Erkrankung
- ME/CFS aus therapeutischer Sicht Ärztliche Behandlung
- Symptome und Herausforderungen:
- Post Exertional Malaise (PEM)
- Brain Fog und Konzentrationsprobleme
- Orthostatische Intoleranz
- Fatigue als Symptomkomplex und deren unterschiedliche Ursachen
- Therapeutische Ansätze:
- Pacing bei PEM: Strategien zur schrittweisen Anpassung und Belastungsreduktion
- Umgang mit Stress, Panik und Brain Fog: Praktische Ansätze zur Stabilisierung
- Energiemanagement und Selbstregulation: Methoden zur effektiven Ressourcenschonung
- Abbau gesellschaftlicher Barrieren und Stigma: Förderung des Verständnisses für Betroffene
Diese Weiterbildung vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern bietet auch praktische Ansätze zur Verbesserung des Umgangs mit ME/CFS und zur Unterstützung von Betroffenen.
Material für die Teilnehmenden: 1 Matte, bewegungsfreudige Kleidung.
Verpflegung während des Seminars: 2x Kaffeepause inkl. Kaffee, Tee sowie pikanter und süßer Snacks, 1x Mittagessen inkl. Getränkepauschale
22 freie Plätze
TeilnehmerMinimum: 11
Maximum: 22
Kosten
Mitglieder: €345,-
Ihr Preis: €480,-
Einheiten
16 EH á 45 Min.
Login zum Anmelden Eine Frage zur FOBI?